Schnee
Wintereinbruch in Neumarkt: Feuerwehren rücken zu 34 Einsätzen aus

28.11.2023 | Stand 28.11.2023, 14:48 Uhr

Der erste Schnee machte es vor allem den Fußgängern in Neumarkt schwer. Foto: Katrin Böhm

Der Winter in Neumarkt ist da: Auf den Straßen sorgte der erste Schnee für erste Probleme. Viel zu tun hatten vor allem die Feuerwehren im Landkreis.

In der Bahnhofstraße kam es am Dienstagmorgen gegen 7.45 Uhr zu einem Auffahrunfall, an dem zwei Busse beteiligt waren. Drei Kinder und eine Jugendliche wurden bei dem Unfall leicht verletzt, wie die Polizei mitteilt.

Fast zeitgleich passierte ein weitere Unfall in der Regerstraße. Auch hier wurden Beteiligte nach derzeitiger Information leicht verletzt und die Feuerwehren leiteten den Verkehr um und reinigten die Fahrbahn eingesetzt, wie Kreisbrandmeister Daniel Gottschalk mitteilt.

Lastwagen stand in Parsberg quer auf der Straße



Ingesamt waren die Feuerwehren im Landkreis seit Montagabend stark gefordert – seitdem die ersten Flocken fielen, wurden sie bisher bereits zu 34 Einsätzen gerufen, die auf die winterliche Wetterlage und die Schneefälle mit nassem, schwerem Schnee zurückzuführen waren.

Bereits am Motagabend krachte es auf der Kreisstraße NM 23 bei Dietfurt, als ein Auto von der Fahrbahn abkam. Außerdem passierte laut Gottschalk am Dienstag gegen 7 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen Velburg und Parsberg, Höhe Pathal.

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Im Einsatz war die Feuerwehr außerdem am Montagabend in Parsberg – dort stand gegen 21 Uhr ein Lastwagen auf glatter Straße quer, die Feuerwehr musste den Verkehr regeln.

Schwerer Schnee: Bäume stürzen auf Straßen



Rund 29 Mal mussten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer infolge der Schneelast umgestürzte Bäume auf Straßen beseitigen, in einem Fall stürzte ein Baum in eine Stromleitung.

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Die Einsätze verteilten sich laut Gottschalk flächendeckend über den Landkreis und alle Gemeinden, quantitative Schwerpunkte des Einsatzgeschehens waren die Gemeindegebiete Postbauer-Heng, Berching und Pyrbaum.

Fußgänger hatten es in Neumarkt schwer



Doch nicht nur für Autofahrer war es problematisch – Fußgänger hatten es am Dienstagmorgen in Neumarkt schwer, trockenen Fußes ans Ziel zu gelangen: An vielen Straßenrändern stauten sich Wasser und Schnee, an Ampeln war es teilweise fast unmöglich, nicht in eine tiefe Pfütze zu treten. Auch die Gehwege waren am Dienstagvormittag teilweise noch nicht oder nur unzureichend geräumt.