„Trümmerfeld“ bei Berngau
Wohnmobil zerstört: Einsatzkräfte rechneten mit dem Schlimmsten – 26-Jähriger nur leicht verletzt

23.09.2023 | Stand 23.09.2023, 16:59 Uhr |

Das Wohnmobil, das bei Berngau (Landkreis Neumarkt) gegen zwei Bäume gekracht ist, zerbrach nahezu in der Mitte. − Foto: vifogra

Großes Glück im Unglück: Am Samstagvormittag ist ein Wohnmobil bei Berngau (Landkreis Neumarkt) in zwei Bäume gekracht. Das Fahrzeug ist komplett zerstört. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf ein Trümmerfeld. Der Fahrer wurde aber nur leicht verletzt.



Am Samstag, kurz nach 11 Uhr, fuhr ein 26-Jähriger laut Polizei mit seinem Wohnmobil auf der Staatsstraße von Berngau nach Freystadt. Wie die Einsatzkräfte gegenüber vifogra vor Ort berichteten, sei er in einer ausgedehnten Rechtskurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dieser Zusammenstoß allein verursachte bereits erhebliche Schäden am Fahrzeug. Aber das Wohnmobil wurde weitergeschleudert und kollidierte mit einem weiteren Baum. Dadurch zerbrach das Wohnmobil nahezu in der Mitte, nur das Fahrgestell hielt das Fahrzeug noch zusammen. Ein Trümmerfeld, das sich über schätzungsweise über 50 Meter erstreckte, zeugte von der Wucht des Aufpralls.

Einsatzkräfte rechneten mit dem Schlimmsten



Wie die Polizei mitteilt, sei der Fahrer alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen. Die alarmierten Einsatzkräfte hätten sich laut vifogra aufs Schlimmste vorbereitet. Hannes Raithel, Einsatzleiter des Rettungsdienstes, beschrieb die Szene: „Ein sehr großes Trümmerfeld. Das Wohnmobil kollidierte mit einem Baum und war schwer beschädigt im Graben aufzufinden. Die erste Frage, die sich alle Einsatzkräfte stellen: Wie viele Personen befinden sich im Fahrzeug.“

Der Fahrer, hatte das verunglückte Fahrzeug aber bereits eigenständig verlassen, als die Einsatzkräfte eintrafen. „Man kann hier von sehr großem Glück im Unglück sprechen. Der Fahrer war bei unserem Eintreffen bereits aus dem Fahrzeug ausgestiegen und befand sich in sehr gutem Zustand,“ berichtete Raithel weiter. Abgesehen von einer leichten Schnittwunde an der Hand blieb der Fahrer unverletzt.

Laut Polizei liegt der Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

− fm