Ehrenabend
Der Donaugau kürt seine Majestäten

Beim Ehrenabend wurden auch mehr als 50 Europa-, Deutsche und Bayerische Meister vorgestellt

15.11.2023 | Stand 16.11.2023, 9:52 Uhr

Die Könige im Donaugau Foto: Josef Eder

Philipp Klein (Gambachtal Fußenberg) ist neuer Luftgewehrkönig (LG) des Donaugaus. Seine Mitregenten sind Aubachtals Sektionsschützenmeister Christian Berghammer (Eichenlaub Großberg) und Armin Lingauer (Fußenberg). Die LG-Schützenliesl heißt Maria Weitzer (Eichenlaub Oberhinkofen), Mit ihr regieren Franziska Eberl (Kelheim-Affecking) und Erstligaschützin Marion Dummer (Gemütlichkeit Luckenpaint).

Auf dem Königsthron der Luftpistolenschützen (LP) residiert Bettina Dollmann (Adler Sallern) mit Andrea Seidl und Patrick Seidl (beide Weihertaler Wenzenbach). Die Würde des LG-Jugendkönigs sicherte sich Daniel Listl (Greifenberg Mariaort) vor Franziska Tamme (Tiefes Tal Oppersdorf) und Sandra Held (Luckenpaint). Der LP-Jugendkönig wird bei Delegiertentag proklamiert. Hier gab es eine technische Panne bei der Auswertung.

Zum 2. Mal schossen die Auflageschützen ihre Majestäten aus. Mit dem LG siegte Georg Heigl (HSG) vor Johann Brunner (Luckenpaint) und Axel Lax (Almenrausch Grünthal). Die Königskette für die LP-Schützen wurde Josef Niebauer umgehängt. Den Vizetitel holte sich Walter Kammermeier (beide HSG). Wolfgang Stich (SC Regensburg) zugleich Sektionsleiter von Regensburg-Süd wurde 3. König. 3. Gauschützenmeister Anton Sterr stellte mehr als 50 Europa-, Deutsche und Bayerische Meister mit weit über einhundert Platzierungen mit Gewehr und Pistole in Wort und Bild vor. Die meisten Podestplätze gingen an die HSG. Im Biathlon waren es Altbachschützen Hausen und Peising.

Gauschützenmeister Bernd Schwenk freute sich, dass der Gau wieder so viele Meister in seinen Reihen hat. Er gratulierte Kelheim-Gmünd I zur Deutschen LP-Meisterschaft und Luckenpaint zum Aufstieg in die erste LG-Bundesliga.

Regensburg Oberbürgermeisterin Gertraud Maltz-Schwarzfischer hob die Bedeutung des Schützenwesens für das Gemeinwesen hervor. Nach Corona hätten noch zahlreiche Vereine mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Aber bei den Schützen sei ihr nicht bange, dass die Lücken bald gefüllt sind. Bezirksschützenmeister Harald Frischholz gab eine Terminänderung bekannt. Die Meisterehrung des Bezirks wird vom Totensonntag auf den 21. Januar verschoben.

lje