Blick auf die Relegation
Erster von zwei „Tests“ misslingt: Regenstauf unterliegt gegen Luhe-Wildenau

12.05.2024 | Stand 12.05.2024, 22:14 Uhr
Gerd Winkler

Der TB/ASV Regenstauf (in Rot) hatte gegen Luhe-Wildenau das Nachsehen. Foto: Schneider

Im ersten von zwei von Trainer Stefan Wagner als „Tests für die anstehende Abstiegsrelegation“ eingestuften Spielen konnte Fußball-Landesligist TB/ASV Regenstauf kein Selbstvertrauen tanken. Das Heim-0:1 (0:0) gegen das bis dahin zweitschwächste Auswärtsteam SC Luhe-Wildenau war die sechste Pleite am Stück.

Bevor es in die Verlängerung der Saison geht, bestreiten die Blitzer am Samstag das letzte Punktspiel im Derby gegen den ASV Burglengenfeld. Bei Regenstaufs 2:1-Erfolg in der Vorrunde in Luhe-Wildenau ging es vogelwild zu. Dreimal glatt Rot, einmal Gelb-Rot und eine Zeitstrafen ließen nun ein Begleichen von offenen Rechnungen befürchten. Dem war nicht so, nur Gäste-Torjäger Erol Özbay provozierte zweimal (10., 64.).

Wie im Vorfeld ankündigt, ließ Wagner Taten sprechen und probierte Alternatives aus. Zunächst nahmen Regenstaufs treffsicherste Torschützen Cesar Sodji und Alper Sökmez auf der Bank Platz. Für das Duo übernahmen positionsgetreu David Moliaf auf der Neun und Luis Haag auf der Zehn. Zunächst lag für den SC der Führungstreffer in der Luft: Nach einem Pass durch die Schnittstelle der Innenverteidigung scheiterte Özbay an Keeper Alexander Brandl (7.). Aus spitzem Winkel visierten Nico Argauer (12.) und Felix Diermeier (15.) den Außenpfosten an. Derweil verpasste es Regenstaufs Jarno Bündgens ein sehenswertes Solo zu veredeln (27.), während der am Fünfmeterraum postierte Teamkollege Julian Wiefarn einen Freistoß über das Gehäuse (42.) köpfte.

Nach der Pause waren vernünftige Torchancen indes eine Rarität. Der Siegtreffer entsprang einem Eckball, den Daniel Ettl per Direktabnahme versenkte (50.). Bei der einzigen Chance aus dem Spiel heraus schaufelte SC-Spielertrainer Benjamin Urban das Leder über das Gehäuse (59.). Obwohl nach der Pause Sodji und Sökmez mitmischten, kamen die Blitzer zu keinem nennenswerten Abschluss.
Für Wagner war zuvorderst wichtig, „dass wir uns wegen der Vorkommnisse im Hinspiel nicht provozieren haben lassen.“ Eine rote Karte und die damit verbundene Sperre hätten für die Relegation sehr wehgetan. „Die Mannschaft hat sich für den Aufwand nicht belohnt, ein Erfolgserlebnis hätte uns gutgetan“, so Wagner.

owi