Auszeichnung
Karl-Heinz Merl wird Ehrenkommandant der Feuerwehr Karlstein

17.06.2024 | Stand 17.06.2024, 5:00 Uhr |

Die Führung der FF Karlstein feierte 150 Jahre (v. l.): Festleiter Christoph Auburger, 2. Kommandant Alexander Hartl, der neue Ehrenkommandant Karl-Heinz Merl, 1. Kommandant Peter Auburger und Vorsitzender Andreas Kaiser. Foto: Theresia Luft

Beim 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein wurde Karl-Heinz Merl eine besondere Ehre zu Teil: Er wurde zum Ehrenkommandant ernannt. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wurde dieser Ehrentitel verliehen. Kommandant Peter Auburger stellte in seiner Laudatio den Werdegang von Merl in der Karlsteiner Feuerwehr vor.

Fast ein Vierteljahrhundert war Merl als Führungskraft im Einsatz. Sechs Jahre kümmerte er sich als Jugendwart um den Feuerwehrnachwuchs, übernahm sechs Jahre als zweiter Kommandant die Verantwortung für die Aktiven und stand dann schließlich als erster Kommandant an der Spitze der Einsatzgruppe der FF Karlstein.

Während seiner Amtszeit als Kommandant wurde unter anderem der Mannschaftstransportwagen und der Mehrzweckanhänger angeschafft. Unter der Regie von Merl wurde der technische Stand der Wehr ausgebaut.

Dank für Einsatz und Engagement

„Mit der Ernennung zum Ehrenkommandanten bedankt sich die FF Karlstein für deinen Einsatz und dein Engagement und es ist ein Zeichen der Anerkennung, was du für die FF Karlstein geleistet hast“, sagte Auburger. Sichtlich gerührt bedankte sich Merl, für den die Feuerwehr wie eine große Familie sei, für die große Ehre.

Nach Jakob Stadlbauer, der von 1950 bis 1980 die FF Karlstein führte, ist Merl nun der Zweite, der zum Ehrenkommandanten ernannt wurde. „Ich bin mit der FF Karlstein tief verbunden, es ist eine großartige Gemeinschaft, um Leben zu schützen und zu retten“, bedankte sich Merl. „Alle ziehen an einen Strang.“ In seiner Zeit habe er prägende Erfahrungen gesammelt und die Aktiven seien bei allen Entscheidungen immer hinter ihm gestanden – auch wenn sie nicht so populär gewesen seien.

Freundschaft zur Feuerwehr Ramspau

Ohne sein Team, ohne die Stellvertreter und ohne den Rückhalt seiner Familie, seiner Frau Maria und den Söhnen Christian und Markus, wäre dieses Engagement nicht möglich gewesen, sagte Merl in seiner Dankesrede weiter. Während seiner Amtszeit ist auch die Freundschaft mit der FF Ramspau stetig gewachsen. Ihren Höhepunkt fand diese Verbundenheit in der gegenseitige Übernahme der Patenschaften zum 150-Jährigen der beiden Feuerwehren.