Sport
Rüstiger Rentner-Trupp ist seit 25 Jahren unterwegs

Rad- und Wandergruppe feiert Jubiläum

22.01.2024 | Stand 25.01.2024, 12:11 Uhr
Ingrid Kroboth

Wöchentliche Fitnesstouren auf dem Programm: die Freunde der Rad- und Wandergruppe Hemau Foto: Landfried

Es ist Donnerstag, 13.30 Uhr: Vor dem Haus am Mühlweg 10 hat sich nicht etwa eine Bürgerinitiative versammelt, sondern ein Kreis rüstiger Rentner, die zu einer Wanderung oder Radtour starten. Und das nun schon seit 25 Jahren – jede Woche.

Das ist allemal ein Grund zum Feiern. Und so lud Konrad Landfried als Organisator der Rad- und Wandergruppe (RWG) dieser Tage in das Herbstwiesen-Stüberl an der Karl-Maag-Straße ein, das er launig als „unser Vereinsheim“ bezeichnete. Dabei ist die RWG gar kein Verein, sondern nur ein loser, aber gut organisierter Zusammenschluss von „Grauköpfen“, wie sie sich selber bezeichnen.

Angefangen hat das alles vor einem Vierteljahrhundert zusammen mit Sepp Mirbeth, Günter Gegg und Fred Schindler, die nach einem Spaziergang beim Lenzbauern in Aichkirchen einkehrten, erzählte Landfried bei seinem Rückblick. Schnell hatten sich an den Donnerstagen weitere Freunde angeschlossen – und inzwischen sind es gut 20 stramme Rentner, die sich der gesundheitlichen Verpflichtung zur Bewegung Woche für Woche stellen – wobei die Einkehr nach der körperlichen Anstrengung natürlich einen bedeutenden Stellenwert einnimmt.

Aber nicht nur die wöchentlichen Fitnesstouren konnten nun als Bilanz der 25 Jahre aufgezeigt werden, sondern auch die größeren jährlichen Radtouren, etwa nach Österreich, Italien oder Tschechien. Bei dieser Aufzählung wunderte sich so mancher selbst aus der Gruppe über die zahlreichen Unternehmungen. Landfried freute sich ganz besonders, dass alle in diesen 25 Jahren unfallfrei unterwegs waren. Für die umsichtige und engagierte Führung in all dieser Zeit dankte Hans Seiberl dann „dem Konrad“ im Namen aller RWG-Mitglieder und überreichte ein Geschenk.

In lustigen Versen hielt Herbert Mirbeth anschließend noch einen Rückblick „anderer Art“, frotzelte über die „digitale Revolution“, der sich auch der „Stauber Ferry“ noch unterziehen musste und wünschte der „letzten Generation“ noch viele weitere aktive Jahre im Sattel oder Wanderstiefeln.