Mindestens seit 18 Jahren dabei
Kommunale Dankurkunde für fünf Menschen aus dem Landkreis Schwandorf

30.11.2023 | Stand 30.11.2023, 5:00 Uhr

Sie freuen sich über die Ehrung: Walter Spirk, Thomas Falter, Peter Forster, Alois Wittmann und Richard Brunner (mit Urkunde v. l.) mit den Bürgermeistern und Landrat Thomas Ebeling (r.). Foto: Hartl

Die Kommunale Dankurkunde gibt es nicht einfach so. Mindestens 18 Jahre müssen sich Menschen dafür in kommunalen Ehrenämtern engagieren. Nun wurde die Auszeichnung vom bayerischen Innenministerium an vier Kommunalpolitiker und einen Ortsheimatpfleger aus dem Landkreis verliehen.

Landrat Thomas Ebeling (CSU) sprach in seiner Laudatio über das teils schwierige Ringen, wenn es darum gehe, die beste Entscheidung zu finden. Zugleich erinnerte er daran, dass sich der Ton „während und nach der Pandemie noch mal verschärft habe“. Es sei nicht mehr ganz so leicht, eine Entscheidung zu vertreten. Umso mehr dankte er den Geehrten, „dass Sie das so viele Jahre gemacht haben, dass Sie bereit waren, in die Diskussion zu gehen“, so Ebeling.

Immer zum Wohle der Gemeinde engagiert



Die Gewürdigten hätten sich immer zum Wohle der Gemeinde eingebracht. So wie Richard Brunner, der von 1996 bis 2002 und dann wieder seit 2008 dem Dieterskirchner Gemeinderat angehört. Seit 2014 ist er zudem stellvertretender Bürgermeister und ebenso Sprecher der CSU-Fraktion.

Auch Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter, der seit 2005 zum „Wohl der Gemeinde tätig“ ist, wurde gewürdigt. Er hatte zunächst als Gemeinderat und Sprecher der CSU angefangen, dann wurde er 2008 zweiter Bürgermeister. Im Jahr 2011 wurde er schließlich zum Rathauschef gewählt. Seither sei er auch „unermüdlich in vielen Verbänden und Ausschüssen im Einsatz“ – so etwa im Schulverband, in der Verbandskläranlage, im Kreistag oder im Sparkassenverwaltungsrat.

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Bereits seit 2002 engagiert sich Peter Forster aus Oberviechtach. Mit einer kurzen Unterbrechung ist er seitdem als Stadtrat tätig. Zudem war er acht Jahre dritter Bürgermeister. Aus Bodenwöhr wurde Walter Spirk, der ebenfalls seit 2002 im Gemeinderat ist, gewürdigt. Er engagiere sich in mehreren Ausschüssen und ist Verbandsrat im Zweckverband Abwasserbeseitigung Sulzbachtal.

Alois Wittmann wiederum bringt sich seit mehr als 26 Jahren als Ortsheimatpfleger von Bruck ein. „Intensiv und mit viel Liebe zum Detail“ widme er sich der „Heimatkunde und dem Erhalt des kulturellen Erbes“.

Geehrte als Vorbilder für die Gesellschaft



Die Geehrten wurden jeweils von ihren Bürgermeistern begleitet. In deren Namen bezeichnete Bodenwöhrs Gemeindeoberhaupt Georg Hoffmann (CSU) die Ausgezeichneten als „Perle“. Die Kommunalpolitik habe teils „schwierige Entscheidungen zu treffen“ , die „vielleicht in der Bevölkerung nicht immer Anklang finden“, sagte er und nannte Gebührenerhöhungen als Beispiel.

„Leute zu finden, die diese Aufgabe übernehmen und sich diesen Diskussionen stellen, wird immer, immer schwieriger“, sagte Hoffmann. Auch deshalb war für ihn klar: „Ihr seid Vorbilder.“

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