Kirwabaum aufgestellt
Miesbergkirwa in Schwarzenfeld stand unter gutem Stern: Viele Vereine beim Festzug dabei

26.05.2024 | Stand 26.05.2024, 17:00 Uhr
Max Schmid

Rund eineinhalb Stunden und jede Menge Muskelkraft brauchte es, um den Kirwabaum aufzustellen. Fotos: Max Schmid

Die Miesbergkirwa hat nichts an ihrer Beliebtheit verloren. Zahlreiche Vereine beteiligten sich am Samstag am Festzug und wurden dabei von vielen Schwarzenfeldern am Straßenrand bejubelt.

Durch die derzeitige Sperrung der Naabbrücke brauchte die Feuerwehr die Straße nicht einmal abzusperren. Der Festzug startete am Gerätehaus. Angeführt wurde er von Wilhelm Anderl, der mit seinem alten Fendt-Bulldog F 20 Dieselross, Baujahr 1955, den rund 30 Meter langen Kirwabaum zog, der erstmals aus dem gemeindeeigenen Wald bei Kögl geholt wurde.

Wehr sicherte Gefährt ab

Aktive der Feuerwehr sicherten das Baumgefährt ab, die Johanniter übernahmen den Sanitätsdienst. Dahinter marschierten die Schwarzenfelder Blasmusik, Padres vom Miesbergkloster, Bürgermeister Peter Neumeier (FW) und seine Stellvertreterin Gabi Wittleben (FW) sowie weitere Markträte.

Im Gefolge kamen die Abordnungen der Schwarzenfelder Vereine und die Blaskapelle aus Teunz. Mit dabei waren unter anderem der 1. FC Schwarzenfeld, der Aquarien- und Terrarienverein, die beiden Schützengesellschaften Schwarzenfeld und Frotzersricht, der Trachtenverein Miesbergler, der Bergchor, Oischnak, die Motorradfreunde und die BRK-Wasserwacht.

Die wackeren Männer von der Feuerwehr wurden beim Aufstellen des Kirwabaums gegenüber des Restaurants Miesberg von zwölf Soldaten der Patenkompanie 104 aus Pfreimd unterstützt. Das Kommando über die rund eineinhalb Stunden dauernde Aktion aber hatte ein Zivilist: Richard Kurz vom gleichnamigen Holzbau-Unternehmen hat bei früheren Kirwan jede Menge Erfahrung im Aufstellen von Kirwabäumen gesammelt.

Eisenvorrichtung hilfreich

Das Aufstellen erfolgte mit Hilfe so genannter Schwalben und nur mit reiner Muskelkraft. Die einbetonierte Eisenvorrichtung, die den Baum hielt, erwies sich auch heuer wieder aus durchaus hilfreich. Nach getaner Tat gab es eine wohlverdiente Maß Bier und Brotzeit für die Helfer.

Abends spielte der Oberpfalz-Express und verschiedene Vereine übernahmen die Bewirtung. Am Sonntag gab es einen Festgottesdienst in der Miesbergkirche, den traditionellen Standlmarkt und Kirwabetrieb am laufenden Band.