XXXL-Ausblick in Oberviechtach
Neue Panorama-Bank entwickelte sich zu beliebtem Fotomotiv für soziale Medien

18.06.2024 | Stand 18.06.2024, 15:00 Uhr |
Ralf Gohlke

Hoch hinaus: Bauhofleiter Hubert Hammerer, Stadtmanagerin Margit Boch, Bürgermeister Rudolf Teplitzky, Tourismusbüroleiterin Sigrid Bodensteiner und ILE-Regionalmanager Christian Karl (v. l.) sind stolz auf das „neue Goldstück“ von Oberviechtach. Foto: Ralf Gohlke

Steinberg am See hat seine Kugel und Neunburg den Eixi. Dem wollte die Eisenbarth- und Goldstadt Oberviechtach nicht nachstehen, sondern hat sich ebenfalls einen kleinen Superlativ geschaffen: die größte Panoramasitzbank im Oberpfälzer Wald.

Hoch über der Stadt auf dem Galgenberg, gleich neben dem Wasserwerk, bietet sie einen traumhaften Blick über das Siechenbachtal, in dem die Stadt eingebettet liegt. Die Maße sind in der Tat beeindruckend. Mit sieben Metern in der Breite, zwei Metern in der Tiefe und fast drei Metern Höhe bietet sie Platz für zahlreiche Besucher. Sie stellt einen idealen Bereich für alle Wanderer und Naturliebhaber dar, die sich dort niederlassen und den Rundumblick genießen möchten.

„Die Idee dazu war eine Gemeinschaftsleistung des Rathausteams“, erklärte Bürgermeister Rudolf Teplitzky, der zusammen mit Bauhofleiter Hubert Hammerer, Stadtmanagerin Margit Boch, Tourismusbüroleiterin Sigrid Bodensteiner und ILE-Regioinalmanager Christian Karl zur Bank gekommen war. Finanziert werden konnte das Projekt aus dem Regionalbudget 2024 der ILE Brückenland Bayern-Böhmen.

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Zwischenzeitlich habe sich die Bank bereits zum beliebten Fotomotiv in den sozialen Medien entwickelt. Es soll zudem noch ein sogenannter Foto-Point eingerichtet werden. Wichtig war dem Bürgermeister der Hinweis, dass der Standort für den großen Stiftungsgeber der Stadt, Dr. Max Schwarz, ein beliebter Aussichtspunkt war, dem hier auch ein Gedenkstein gewidmet ist. Das „neue Goldstück“ soll aber nicht nur als Aussichtspunkt genutzt werden. Die Verantwortlich können sich hier zum Beispiel auch kleine Veranstaltungen wie Dichterlesungen oder ähnliches vorstellen.

Festgestellt wurde zudem, dass das Umfeld als wertvolle Naturfläche erhalten bleibt und entsprechend nachhaltig gepflegt werde. Ein Besuch biete sich unter anderem am Freitag, 28. Juni, im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ beim Wasserwerk an.