Glasfaser
Noch mehr Geld für schnelles Netz: Freistaat gewährt Teublitz für 44 Haushalte fast 400.000 Euro

27.02.2024 | Stand 27.02.2024, 16:04 Uhr

Den Bescheid überreichte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (2. v. r.) an Breitbandpate Thomas Grundstein, Vermessungsamtsleiter Christian Schmitz, Bürgermeister Thomas Beer (v. l.) und Geschäftsleiter Franz Härtl (r.). Foto: Christian Blaschka

„Für alle Haushalte im Teublitzer Stadtgebiet ist jetzt schnelles Internet gesichert“, berichtet die Verwaltung. Möglich geworden sei dies durch die Freigabe von Fördergeldern für 44 Haushalte durch den Freistaat Bayern.

Dadurch sei das Unternehmen Leonet, das in weiten Teilen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau im Stadtgebiet verantwortlich zeichnet, in der Lage, ganz Teublitz mit Glasfaser auszubauen.

„Jeder Meter neues Glasfaserkabel zählt. Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Daher unterstützt der Freistaat hier massiv“, sagte Finanzminister Albert Füracker, als er kürzlich in Nürnberg Förderbescheide an die Bürgermeister von vier Oberpfälzer Kommunen übergab.

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Insgesamt waren es nach Mitteilung des Bayerischen Finanzministeriums 5,4 Millionen Euro, mit denen 2531 Adressen mit Glasfaser ausgebaut werden können. Einen Förderbescheid hat dabei auch die Stadt Teublitz erhalten: 396.000Euro für 44 Adressen. „Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer leistungsfähigen und flächendeckenden digitalen Infrastruktur“, wird Füracker weiter zitiert. Dank sagte er den Kommunen für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Mit der Gigabit-Richtlinie habe der Freistaat den Weg dafür geebnet, den Glasfaserausbau auch dort zu fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet. Bislang sind über 1430 Gemeinden in das Förderverfahren eingestiegen, über 595 Millionen Euro an Fördermitteln wurden zugesagt.