Traumergebnis für 14 Schüler
Pauline Mickelat und Luisa Heindl erreichten am Nittenauer Gymnasium den Schnitt von 1,0

09.07.2024 | Stand 09.07.2024, 15:11 Uhr |

Sie freuten sich über ihren Abschluss: Die Abiturienten am Regental-Gymnasium. Foto: Jürgen Kuprat

Die Abiturienten des Regental-Gymnasiums erhielten bei einer Feierstunde in der Regental-Halle jüngst ihre Abiturzeugnisse. Für viele Gymnasien in Bayern war dies der letzte, am Regental-Gymnasium der vorletzte Jahrgang des achtjährigen Gymnasiums.

Durch die Teilnahme am Modellprojekt Mittelstufe Plus ist das RTG eine von 45Schulen im Auffangnetz, an denen auch im Schuljahr 2024/25 Abiturprüfungen stattfinden werden, schreibt die Schule in ihrer Mitteilung.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Schulleiterin Daniela von der Weien verglich 2. Bürgermeister Albert Meierhofer die Schulzeit mit der laufenden Fußball-Europameisterschaft: „Nach großer Anstrengung haben Sie einen bedeutenden Sieg erzielt, der auch dank Ihrer Trainerinnen und Trainer ermöglicht wurde. Auch im Endspiel, den Abiturprüfungen, haben Sie großartige Leistungen gezeigt.“

Landtagsabgeordneter Martin Scharf betonte, wie wichtig es sei, sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten: „Durch die umfassende und breite Ausbildung sind Sie bestens gewappnet für die Herausforderungen des lebenslangen Lernens.“

Lucas Pöllinger, Vertreter des Jahrgangs, bedankte sich ebenfalls bei den Lehrkräften. Mit einigen humorvollen Spitzen schilderte er besondere Situationen. „Jahrelang gespielt – nichts gespeichert. Nicht das einzelne Faktenwissen ist entscheidend, vielmehr die breite Bildung.“

Der Schulleiter Raphael Huber hob die besondere Bedeutung der Persönlichkeit neben dem Fachwissen hervor. „Was uns von KI oder dem Chatbot unterscheidet, ist die Fähigkeit, einen anderen Menschen zu sehen, ihn wahrzunehmen und seine Perspektive einzunehmen. Dies macht Kompromisse sicherlich um einiges leichter“, sagte er laut Pressemitteilung.

Der Oberstufenkoordinator Thomas Reuschl leitete die feierliche Übergabe der Zeugnisse mit gezielten Nachfragen zu einzelnen W-Seminararbeiten ein. Das Ziel war es, nochmals besondere Themen oder Arbeiten in den Fokus zu bringen.

Amelie Mickelat erhielt von der OTH Amberg eine Ehrung für die beste wissenschaftliche Arbeit mit dem Thema „Analyse und Anwendung synthetischer und aus Pflanzen gewonnener Farbstoffe“.

Insgesamt erreichten 14 Absolventinnen und Absolventen einen Schnitt von 1,5 oder besser, wie die Schule in ihrer Pressemitteilung schreibt. Zwei Schülerinnen, Pauline Mickelat und Luisa Heindl, erzielten sogar die herausragende Gesamtnote 1,0.

Anschließend erhielt jede und jeder unter großem Jubel das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife. Insgesamt erreichte der Abiturjahrgang 2022/24 demnach einen Schnitt von 2,23.