Kartenvorverkauf startet
Schauspieler der Miesbergbühne in Schwarzenfeld hoffen auf ihre treuen Fans

04.12.2023 | Stand 04.12.2023, 19:00 Uhr

Die Schauspieler freuen sich sehr auf die Vorstellungen und bereiten sich gerade voller Eifer auf die Termine vor. Foto: Edgar Pielmeier

Die Miesbergbühne Schwarzenfeld hat neue Pläne für das Jahr 2024. Die Vorbereitungen für das Stück „Ach du lieber Gott“ laufen bereits auf Hochtouren – und der Kartenvorverkauf startet bereits am Samstag, 9. Dezember.

Der 2017 gegründete Theaterverein hatte das Pech, wegen Corona eine Zwangspause einlegen zu müssen. 2020 sei man das letzte Mal aufgetreten, sagt Helmut Lindner, zweiter Vorsitzender des Vereins und Regisseur des neuen Stücks. Nun freue man sich auf den Neustart im Jahr 2024.

Es ist noch viel zu tun für die Theaterspieler

Bis dahin ist noch viel zu tun, wie Lindner bei einem Pressegespräch im Rahmen der Proben für den zweiten Akt deutlich machte. Gespielt werde noch mit den gelben Textheften in der Hand, weil der Text noch nicht sitze, und auch die Beleuchtung funktioniere noch nicht so recht.

Was aber bereits ausgeprägt vorhanden ist, ist der Spaß am Spielen und die Freude am neuen Stück. „Ach du lieber Gott“ lautet der Titel der Komödie in drei Akten von Cornelia Willinger. Das Stück steht im Januar auf dem Spielplan. Der Inhalt: Bei Sternekoch Andreas Reitmeier tut sich eine riesige Kluft zwischen Berufs- und Privatleben auf: Einerseits wird er von Münchens feiner Gesellschaft gehypt. Andererseits ist er völlig überarbeitet und von seiner Frau Daniela geschieden. Als auch noch seine Tochter Gloria ins Kloster gehen will, wird es ihm zu viel. Reitmeier verschwindet von der Bildfläche und mietet sich inkognito in dem Frauenkloster ein, in dem seine Gloria die Profess ablegen will, was er mit allen Mitteln verhindern will. Ein Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam? Ausgeschlossen, denn er hat völlig andere Pläne mit seiner Tochter. Im Kloster aber trifft er nicht nur auf die resoluten Schwestern Maria und Scholastika, sondern auch auf seine geschiedene Frau – die dort die Klosterküche leitet – und auf ihren neuen Partner, Metzgermeister Paul Thalhammer. Reitmeier nimmt mit Hilfe seines Assistenten Max den Kampf auf, und zwar diesmal gegen den lieben Gott.

Alle Mitglieder helfen mit

Von den 25 Vereinsmitgliedern sind beim Stück sieben als Schauspieler aktiv. Aber bei den Aufführungen sind alle im Einsatz, beim Einlass, bei der Technik oder wie Romy Rettig hinter der Bühne. Sie ist Spielleiterin und schickt die Akteure auf die Bühne. Nicht fehlen darf Souffleuse Sieglinde Müller. Sie stellt sich schmunzelnd vor mit „Ich bin die Stimme aus dem Untergrund.“

Zum Teil spielen die Mitglieder schon viele Jahre miteinander Theater. Das jüngste ist zwölf, das älteste 75. Was sie alle verbindet, ist der Spaß am Theater. Alle sind gespannt, ob ihnen ihr Publikum treu geblieben ist und die Veranstaltungen wie früher ausverkauft sind. Jetzt aber arbeiten sie alle auf die Premiere hin, wenn es dann heißt: „Vorhang auf“.

Alles Wichtige rund um das Stück

Darsteller: Andreas Reitmeier (Thomas Deiminger),

Daniela Reitmeier (Susi Ernst), Schwester Gloria (Anja Obermeier), Schwester Maria (Doris Graf-Eichhammer), Schwester Scholastika (Monika Graf), Max Löffler (Mathias Fuck), Paul Thalhammer (Helmut Lindner)

Aufführungstermine: Gespielt wird im Restaurant Miesberg in Schwarzenfeld, und zwar am Freitag, 26. Januar, um 19 Uhr, am Samstag, 27. Januar, um 19 Uhr, am Samstag, 3. Februar, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 4. Februar, um 15 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher.

Mitwirkende: Spielleitung Romy Rettig, Souffleuse Sieglinde Müller, Film- und Tontechnik Manfred Graf, Maske Gerlinde Huber, Kostüme Petra Domes, Regie Helmut Lindner, Bühnenbau Miesbergbühne

Kartenvorverkauf: Er findet im Restaurant Miesberg, statt, und zwar am Samstag, 9. Dezember, von 9 bis 14 Uhr, am Sonntag, 10. Dezember, von 10 bis 12 Uhr, und immer mittwochs (beginnend ab 13. Dezember) von 17 bis 20 Uhr. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Sie kosten acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Kinder bis 16 Jahre.