Mario Albert fordert Erfolg
Serie weiter ausbauen: Schwandorf-Ettmannsdorf erwartet in Ruhmannsfelden einen Sieg

12.04.2024 | Stand 12.04.2024, 12:11 Uhr

Coach Mario Albert warnt sein Team davor, den Gegner zu unterschätzen. Foto: T. Schneider

Das Landesliga-Team des SV Schwandorf-Ettmannsdorf muss an diesem Samstag (14.30 Uhr) erneut auswärts antreten – und mit der SpVgg Ruhmannsfelden wartet dabei die nächste durchaus knifflige Aufgabe auf die Mannschaft von Mario Albert.

Ähnlich wie vor einer Woche in Bogen bekommt es der SV dabei mit einem Kontrahenten zu tun, der mit dem Rücken zur Wand steht. Denn: Ruhmannsfelden befindet sich aktuell auf einem Abstiegsrelegationsplatz und muss um den Klassenerhalt bangen. Der Liga-Neuling aus Niederbayern hatte bereits im Hinspiel bewiesen – damals lief es für die Spielvereinigung allerdings noch wesentlich besser – zu welchen Leistungen das Team fähig ist. Damals überraschte der Aufsteiger den amtierenden Vizemeister aus Ettmannsdorf mit einem abgeklärten und völlig angstfreien Auftritt und gewannen mit 2:1. Seinerzeit hinterließen die Ruhmannsfeldener viele ratlose Gesichter beim SVSE. Allerdings war Schwandorf-Ettmannsdorf in dieser Phase der Saison schwer einzuschätzen, Alberts Elf fristete ihr Dasein im Tabellenmittelfeld – ebenso wie Ruhmannsfelden.

Inzwischen jedoch hat sich die Lage bei beiden Klubs geändert. Der SVSE hat sich stabilisiert, ohne an das Gezeigte der Vorsaison anknüpfen zu können. Zumindest eine Platzierung unter den besten fünf Mannschaften ist aktuell möglich. Bei Ruhmannsfelden hat sich die Aufstiegseuphorie gelegt, es gab nach einem anfänglich guten Start vermeidbare Niederlagen. Demzufolge ist das Abrutschen in die hintere Tabellenzone nicht verwunderlich.

Nach zuletzt drei Siegen in Serie fährt Ettmanndorf mit großem Selbstvertrauen nach Ruhmannsfelden. „Wir wissen um die Stärke des Gegners, der uns nichts schenken wird. Trotzdem wollen wir unsere kleine Serie fortsetzen und auch dort gewinnen. Wenn wir die Aufgabe wie zuletzt grundsolide angehen, sollte uns das gelingen", sagt Albert. Er warnt seine Mannschaft jedoch vor dem Gegner, der zuletzt gegen Seebach kurz vor einem Punktgewinn stand, dann aber doch noch unterlag. Der SV trat vor einer Woche in Bogen als geschlossene Einheit auf, hatte den Gegner stets im Griff, gewann aber nur knapp, weil wieder einmal die zahlreichen Chancen ausgelassen wurden. Aufgrund der Ruhmannsfeldener Situation im Tabellenkeller erwarten die Gäste keine spielerisch ansehnliche Partie, sondern eine kämpferisch eingestellte SpVgg, die auf keinen Fall verlieren will, weil sie jeden Punkt braucht. Es wird darauf ankommen, dass von Beginn an alle Spieler hellwach sind und sich von den Hausherren nicht überraschen lassen. An der Taktik wird Albert möglicherweise eine Änderung vornehmen. Fehlen werden der verletzte Michael Plank und der aus privaten Gründen verhinderte Ilhan Koc. Beim restlichen Kader hat der Coach die Qual der Wahl.

sho