Vier Meter Verbreiterung auf 400 Metern
Amberg: Köferinger Straße mit durchgehendem Radfahrstreifen erstrahlt in neuem Glanz

14.06.2024 | Stand 14.06.2024, 15:00 Uhr |

Oberbürgermeister Michael Cerny testete sofort den neuen Radweg entlang der Köferinger Straße. Foto: Michael Golinski

Nach umfangreichen Bauarbeiten erstrahlt die Köferinger Straße in neuem Glanz. Die Maßnahmen, die im September 2023 begannen und im Juni diesen Jahres abgeschlossen wurden, umfassen eine Vielzahl von Verbesserungen, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Infrastruktur erheblich verbessern, schreibt die Stadt Amberg in einer Pressemitteilung.

Die Köferinger Straße wurde laut Angaben der Stadt auf einer Länge von rund 400 Metern um vier Meter verbreitert. Diese Verbreiterung ermöglichte die Schaffung eines durchgängigen, sicheren Radfahrstreifens. Somit konnte eine eigenständige und sichere Radverkehrsinfrastruktur von der Innenstadt bis nach Köfering auf einer Länge von rund drei km realisiert. Dieser Lückenschluss im Radwegenetz wurde bereits 2022 außerhalb der Stadt begonnen und jetzt erfolgreich abgeschlossen.

In der Röntgenstraße wurden laut Mitteilung der Stadt acht neue Senkrechtparkplätze eingerichtet, darunter ein Behindertenparkplatz. Diese wurden in Pflasterbelag ausgeführt. In der Köferinger Straße selbst wurden 41 Parkplätze geschaffen. Diese insgesamt 49 Parkplätze stellen eine Verbesserung gegenüber den vorher vorhandenen 45 Parkmöglichkeiten dar.

Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit gelegt. Eine neue barrierefreie Bushaltestelle am Kreisverkehr Stauffenbergstraße verbessert die Anbindung des D-Programms und des Landesamtes für Pflege. Zudem wurden drei weitere Bushaltestellen mit taktilen Blindenleitsystemen zu barrierefreien Haltepunkten ausgebaut.

Diese Maßnahmen ermöglichen eine direkte Linienführung der Buslinie zwischen Bahnhof und D-Programm, was die Fahrzeiten erheblich verkürzt.

Die Straßensanierung umfasste auch den Einbau neuer Granitbordsteinrandeinfassungen anstelle der bisherigen Betonrandstreifen sowie das Aufbringen eines neuen Asphaltbelags auf einer Fläche von 9000 m² und einer Länge von rund 850Metern. Dies sorgt laut Stadt für eine durchgängige, hochwertige Belagsqualität sowohl für Kfz-Verkehr als auch für Radfahrer.

Auch die Kanalsanierung wurde auf einer Länge von 585Metern in geschlossener Bauweise mittels Glasfaser-Schlauchliner durchgeführt. Dies minimiere den Eingriff in die Oberfläche, lediglich ein Schachtkopf vor der Justizvollzugsanstalt musste ausgebaut werden. Auch die Wasserinfrastruktur wurde erneuert. Die Stadtwerke Amberg ersetzten die Wasserleitung zwischen Köferinger Straße und Liebengrabenweg.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen beliefen sich auf 1480000 Euro. Die Bauarbeiten für den Radweg und die Bushaltestellen wurden durch die Regierung der Oberpfalz gefördert. Am Projekt beteiligt waren die Firmen Englhard Bau GmbH Amberg, Yunex GmbH München, Kanaltechnik Meyer GmbH & Co. KG Schwabach und Gerhard Tretter GmbH & Co. KG Bauunternehmung Immenreuth.

Die umfassenden Bauarbeiten erfolgten in drei Bauphasen und zeigen nun ein Ergebnis, das sich laut Miteilung sehen lassen kann. Die Köferinger Straße biete jetzt eine durchgängige und moderne Verkehrs- und Radinfrastruktur sowie barrierefreie Querungsmöglichkeiten und Bushaltestellen, die eine schnellere Anbindung an die Innenstadt und den Bahnhof gewährleisten.