Musik, Tanz und kulinarischer Genuss
„Blech und Frech“ sorgt am Ostermontag in Amberg wieder für zünftige Unterhaltung

18.02.2024 | Stand 18.02.2024, 19:00 Uhr

Die Tangrindler Musikanten spielen bei der Veranstaltung im ACC zünftig auf. Foto: Thomas Merk

„Blech und Frech“ heißt es wieder am Ostermontag, 1. April, um 17 Uhr im Amberger Congress Centrum. Gestaltet wird die launige Veranstaltung dieses Jahr von Florian Gröninger, Josef „Bäff“ Piendl und den Tanngrindler Musikanten.

Bei der Veranstaltung kann nicht nur gespeist und getrunken, sondern auch wieder getanzt werden. Schon am Dienstag, 20. Februar, beginnt der Kartenvorverkauf.

Tausendsassa und Multitalent Florian Gröninger ist nicht nur in der Region bekannt wie ein bunter Hund: Bei der Erdinger Band DeSchoWieda, die sich dem bayerischen Mundart-Pop verschrieben hat, ist er an der Tuba und an der Posaune zu finden, bei der Stimmungsband Grögötz Weißbir an der Quetschn, am E-Bass beziehungsweise Kontrabass sowie an Tuba und am Mikrofon. Solo ist er mal als Moderator, mal als Bruder Barnabas und dann wieder als Gstanzlsänger zu erleben.

Auch die Medien sind längst auf das kreative Unikat aufmerksam geworden. Der BR brachte ein Porträt von ihm bei „Zwischen Spessart und Karwendel“. Mit seiner Tuba war er bei den BR-Brettl-Spitzen und zu Gast bei „Wir in Bayern“ im Studio. Gröninger vereint Lebendigkeit, ausgeglichene Lebens- und Spielfreude, wodurch er bewegt und begeistert.

Schlagfertigkeit zeichnet den „Bäff“ aus



In bayerischer Mundart zieht „Bäff“ alle Register des Humors. Als Gstanzlsänger, Humorist und Unterhalter sorgt er mit seinen Liedern und Gstanzln für Stimmung bei den verschiedensten Anlässen. Er veröffentlichte mehrere CDs, schrieb drei Bücher voll bayerischem Humor bereits bei zahlreichen Regionalsendern und Radiosendern zu sehen und hören. Er zeichnet sich durch eine große Schlagfertigkeit aus und überrascht durch spontane Aktionen.

Bäff greift aus dem Leben und schöpft aus dem Vollen. Dabei schlüpft er gerne in die Rolle des Parade-Bayern und erfüllt alle gängigen Klischees zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind, Bayern und Preissn, und vielen mehr.

Kapelle bringt Wirtshaus und Tanzbodenmusik in den Saal



Die Tanngrindler Musikanten aus Hemau bei Regensburg sind eine der bekanntesten Volksmusikkapellen der Oberpfalz und bestehen bereits seit 1970. In der Besetzung zwei Trompeten, zwei Klarinetten, zwei Basstrompeten, Tenorhorn und Tuba haben sich die acht Musikanten in der Vergangenheit in erster Linie durch Eigenbearbeitungen von überlieferter Wirtshaus- und Tanzbodenmusik im Raum Hemau einen Namen gemacht. Diese haben sie in mittlerweile sieben CD-Produktionen dokumentiert und sind regelmäßig im BR zu sehen und zu hören.

Zahlreiche Preise beim Mittelbayerischen Blasmusikwettbewerb, Zwieseler Fink, Blue Note Festival, Preis der Hans Seidl-Stiftung, der Musikantenlöwe der Oberpfälzer Kulturpreis, der Bayerische Poetentaler sowie der E.ON Kulturpreis Bayern belegen die Qualität der Gruppe. Die rassige, frische Spielweise sowie die humorvollen Gesangseinlagen der Tanngrindler sind den Liebhabern traditioneller, jedoch entstaubter Volksmusik seit langem ein Begriff.

Karten kann man sich auch in der Touristi-Information sichern



Die Tickets für die Veranstaltung am 1. April um 17 Uhr kosten neun Euro. Sie sind ab 20. Februar in der Tourist-Information Amberg, unter www.webshop.amberg.de und an der Tageskasse ab 16 Uhr erhältlich. Um 16 Uhr ist am 1. April auch Saaleinlass. Auch in diesem Jahr können die Karten wieder für fest nummerierte Tische erworben werden.