Breites Bündnis macht mobil
Demonstration in Amberg am Sonntag: Flagge zeigen für Demokratie und Freiheit

03.02.2024 | Stand 03.02.2024, 19:00 Uhr

Die Menschen aus der Region sind am Sonntag aufgerufen, bei einer Demonstration in Amberg ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Symbolbild: Daniel Bockwoldt, dpa

Eine Demonstration gegen Rechtsextremismus und für Demokratie und Freiheit findet an diesem Sonntag, 4. Februar, in Amberg statt. Nach einem Protestmarsch über die Georgenstraße findet am Marktplatz die zentrale Kundgebung statt.

Eine bunte Mischung von Organisationen aus Amberg bildet ein Bündnis und kümmert sich gemeinsam um die Organisation der Demonstration am Sonntag. Veranstalter ist die Klimabewegung Fridays for Future, unterstützt von allen Parteien und Listen des Stadtrats, vom Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte (OBTM) und vielen mehr, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Beginn der Demonstration ist um 14 Uhr. Ab 13.30 Uhr wird zum Sammeln am Maltesergarten aufgerufen, um dann gemeinsam als Protestmarsch über die Georgenstraße zur eigentlichen Kundgebung am Amberger Marktplatz zu ziehen. Dort wird Oberbürgermeister Michael Cerny mit der Eingangsrede eröffnen. Als Musiker sind Felix Gleixner und Amelie Klug eingeplant.

Weitere Redebeiträge am Marktplatz gibt es von Tanja Dandorfer (OBTM), Michael Zeitler (Fridays for Future). Für die IG Metall ist Jugendsekretärin Sara Kühlthau, für Verdi Stefan Dietl vor Ort. Für die jüdische Gemeinde Amberg wird Tim Kurockin sprechen, Diakon Richard Sellmeyer für die demokratischen Positionen der christlichen Kirchen. Die Veranstalter rechnen laut ihrer Mitteilung mit einem kreativen, friedlichen Protest und etwa 1500 Demonstranten. Die Veranstaltung endet um 15.30 Uhr.