Forst schützen
Freistaat finanziert Umbau der Wälder mit – Ministerin Kaniber in Freudenberg

19.06.2023 | Stand 14.09.2023, 23:03 Uhr

MdL Harald Schwartz (5. v. r.) begrüßte die bayerische Landwirtschaftsministerin (4. v. l.). Foto: Pia Regnet

Auf Einladung von Landtagsabgeordnetem Harald Schwartz (CSU) stand die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den örtlichen Funktionsträgern zum land- und forstwirtschaftlichen Fachgespräch zur Verfügung.

Schwartz begrüßte nach einer Mitteilung aus seinem Abgeordnetenbüro neben der Ministerin Vertreter des Landwirtschaftsamts, der drei Jagdverbände und der Forstbetriebsgemeinschaften, des städtischen Forstamts, der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft der CSU sowie den BBV-Kreisobmann, die Kreisbäuerin und den örtlichen Bürgermeister Alwin Märkl in seinem Jagdrevier. Kaniber dankte Schwartz für die Einladung. „Ich bin gerne bei euch, weil ich zuhören und eure Anliegen mit nach München nehmen möchte“, so die Ministerin.

Bei der Diskussion wurden laut Mitteilung viele Themen angesprochen. So sei die Antragsstellung in der Landwirtschaft wegen der kurzfristigen Vorgaben aus Bund und EU sehr schwierig. Außerdem sei Digitalisierung nicht nur ein Vorteil. Sie führe auch zu gläsernen Betrieben und fraglichem Datenschutz, hieß es.

Ein weiteres Thema stellte der Schutz der Wälder dar. So gebe Bayern derzeit 95 Millionen Euro für den Umbau der Wälder aus und bezahle 90 Prozent für Aufforstungen. „Wir in Bayern unterstützen unseren Wald mit Personal, Geld und Tatkraft, wo immer es geht“, bekräftigte Kaniber. Schwartz dankte den Jagdverbänden stellvertretend für die Jäger für ihren Beitrag zu einem gesunden Ökosystem. Klar positionierte er sich beim Thema Wolf. „In Bayerns Wäldern und Wiesen brauchen wir nach meiner Meinung keinen Wolf.“