Eine Institution im Ort
Heimatverein Theuern feierte 50-jähriges Bestehen – Viele Mitglieder wurden geehrt

20.07.2023 | Stand 13.09.2023, 7:05 Uhr
Klaus Högl

Schirmherr und ehemaliger Vorsitzender Willhelm Wittmann (r.) steht beim Auftakt des Kommersabends zusammen auf der Bühne mit dem Vorsitzenden Herbert Breitkopf. Foto: Klaus Högl

Der Heimatverein Theuern e.V. begann sein 50- Jahre-Jubiläum mit einem kurzen Festzug nach der Kirche ins Bierzelt und mit dem Kommersabend, vom Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck musikalisch aufgewertet.

Außerdem gab es einen zünftigen Sonntagsfrühschoppen und Festtagsbetrieb, und das übliche Treffen für die Kümmersbrucker Vereine und Verbände am Montagabend: Drei Tage war Theuern mit seinen Vereinen und Bürgern in Feierlaune. Das alles fand im Rahmen eines prima Dorffestes bei bester Witterung statt, wofür nun mal der Schirmherr und ehemaliger Vorsitzender Wilhelm Wittmann verantwortlich war. Das zumindest konstatierte der aktuelle Vorsitzende Herbert Breitkopf, zum Start in den Festabend.

Schloss wurde 1973 Museum



Heimatverein Theuern e.V. – da ist der Sinn und Vereinszweck schon im Namen enthalten,. Wegen der Liebe zur Heimat, zu Theuern entstand im Jahr 1973 der Heimatverein entstanden. Damals wurde das Schloss Theuern zum Bergbau- und Industriemuseum gewidmet: „Da waren wir stolz, das Museum zu bekommen, es war dann auch für uns eine Verpflichtung, für den Ort Theuern auch etwas zu tun“, sagte Herbert Breitkopf beim Kommersabend. Auch Landrat Richard Reisinger und der erste Bürgermeister Roland Strehl waren bei der Feier dabei. Deren hermdsärmelige Grußworte waren kurz, der Landrat erklärte Theuern beinahe „zu seinem zweiten Dienstsitz“. Roland Strehl bekundete: „Es war die die beste Idee der Theuerner vor 50 Jahren, diesen Verein zu gründen“. Um Theuern müsse er sich keine Sorgen machen, da fühle sich der Heimatverein zuständig.

Guter Draht ins Rathaus

Der habe im Rathaus aber auch immer offene Ohren gefunden, lobte Herbert Breitkopf, der die vielen ehrenamtlichen Leistungen seines Vereins zum Wohl Theuerns Revue passieren ließ. Von Wanderwegen, über die erste Kirchweih in Theuern, Kneippanlage bis zum Brückenheiligen St. Nepomuk, sei viel geschaffen worden. Der Heimatverein Theuern e. V. sei seinem Namen und seiner Verpflichtung immer gerecht geworden. Und er könne für sich in Anspruch nehmen, dem allgemeinen Trend Mitgliederschwund zu trotzen, so der Vorsitzende.

Aus 34 Gründungsmitgliedern seien gegenwärtig 305 geworden – jeder dritte Theuerner mache mit. Daraus folgte, dass der Heimatverein jede Menge langjährige Mitglieder zu ehren hatte. Stellvertretend genannt seien die Gründungsmitglieder Walter Schrott, Franz Fruth, Josef Flierl, Willi Wittmann, Josef Wittmann, Florian Wittmann und Hans Leer.