FF Ensdorf und BRK Amberg unterstützten
Jugendfeuerwehr Rieden war 24 Stunden im Übungseinsatz

11.06.2024 | Stand 11.06.2024, 5:00 Uhr |
Michael Rabenhofer

Zum Abschluss arbeiteten alle Organisationen zusammen. Foto: Elias Hollweck

Bei der 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Rieden war viel Einsatz der Nachwuchskräfte gefordert. Bei einem simulierten Verkehrsunfall am zweiten Übungstag rückte zunächst die Riedener Jugendfeuerwehr mit sechs Betreuern und elf Jugendlichen aus. Die Ensdorfer wurden im Rahmen der Übung nachalarmiert und kamen mit drei Erwachsenen und drei Jugendlichen zur präparierten Unfallstelle. Ein RTW des BRK Amberg komplettierte den Übungseinsatz. Mit Schere und Spreizer trainierten die Riedener und Ensdorfer zusammen für einen solchen Ernstfall. Die 24-Stunden-Übung begann am ersten Tag um 16 Uhr im Feuerwehrhaus Rieden mit den Betreuern, darunter Elias Hollweck und Stefanie Igl. In einem Theorieteil erklärten die Betreuer Wissenswertes zur Unfallverhütungsvorschrift der Feuerwehren. Weiter ging es mit dem ersten Praxisteil, einer verschmutzten Fahrbahn auf der Gemeindeverbindungsstraße Rieden – Ensdorf. Diesen Übungsort steuerten die Teilnehmer mit dem Löschtruppenfahrzeug und dem Mannschaftstransportwagen an.

Nach einem gemeinsamen Abendessen kam der Alarm für die Nachtübungen. Ein „B3“, also ein Gebäudebrand mit Palettenlager und ein Fehlalarm im Riedener Kindergarten hielt die Einsatztruppe ganz schön auf Trab. Samstag früh ging es für die Nachwuchseinsatzkräfte mit drei Fahrzeugen zu einer Containerbrand-Übung auf den Schotterparkplatz in Kreuth.

Nach dem Frühstück des jungen Teams wurde zu einem Brand einer Lagerhalle und einem Gefahrengutunfall alarmiert. Bei der letzten und großen gemeinsamen Übung mit Alarmierung zu einem Verkehrsunfall auf dem Badparkplatz kamen fünf Fahrzeuge der Riedener und Ensdorfer Wehr und eben ein Rettungswagen zum Einsatz.

Schließlich machten sich alle Teilnehmer und Betreuer auf zu einem gemeinsamen Grillen auf dem Gelände der Riedener Feuerwehr. Die Verantwortlichen um Elias Hollweck und Stefanie Igl waren stolz auf die gezeigten Leistungen ihrer Jugendfeuerwehren.

amr