Außensanierung abgeschlossen
Notwendige Renovierungsarbeiten der St. Vitus Kirche sind beendet – 62771 Euro Zuschuss von Gemeinde erhalten

20.02.2024 | Stand 20.02.2024, 15:00 Uhr
Josef Schmaußer

Alle Beteiligten freuten sich über die erfolgreich absolvierte Maßnahme. Foto: Josef Schmaußer,

Mit einer kleinen Gedenkstunde wurde vor kurzem die Außensanierung der Kirche St. Vitus in Ursensollen abgeschlossen. Obwohl die auch nötige Innensanierung nicht vollständig genehmigt wurde, waren alle Beteiligten froh und dankbar, dass zumindest die substanzgefährdenden Schäden beseitigt wurden.

Und die Substanz des Gotteshauses für die nächsten Jahrzehnte erhalten wurde. Pfarrer Johannes Arweck, Bürgermeister Albert Geitner, der federführende Architekt Gerhard Meier, die beiden Statiker Martin Hollweck und Martin Zeberl, Kirchenpfleger Markus Hierl, der ehrenamtliche Bauherrenbeauftragte der Kirchenverwaltung, Bernhard Lutter, sowie Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung würdigten das Engagement aller Beteiligten bei der doch sehr zügigen Renovierung der Kirche St. Vitus.

Vorgängerkirchlein wurde 1712 abgerissen



Bernhard Lutter ließ die Arbeiten der letzten Monate Revue passieren. „Alle haben das Richtige zum richtigen Zeitpunkt richtig gut gemacht!“, zitierte Lutter den Karikaturisten Janosch.

Das alte, baufällige Vorgängerkirchlein wurde 1712 abgerissen und durch ein neues Gotteshaus ersetzt. Nach der Erweiterung der St. Vitus-Kirche 1955 mit dem Bau eines Turmes 1955, erfolgte 1994 eine grundlegende Sanierung mit Erhöhung und Umgestaltung des Kirchturmes.

In den vergangenen Jahren zeigten sich erneut und verstärkt Schäden. Zum Erhalt der Bausubstanz des denkmalgeschützten Gotteshauses und zur Vermeidung weiterer noch größerer Schäden war nun eine grundlegende Sanierung dringend nötig.

Zuschüsse erhalten



Kirchenpfleger Markus Hierl stellte die Mithilfe der Vereine, die Eigenleistung der Mitglieder der Pfarrei im Geldwert von rund 22000 Euro, den Zuschuss der Gemeinde Ursensollen in der Höhe von 62771 Euro, die Geldspenden der Gläubigen und die Zuwendungen der Diözese Eichstätt mit deren Bauamtsvertreter heraus. Das ermöglichte eine reibungslose Baumaßnahme, die voll im Zeit- und Kostenrahmen blieb, so der Kirchenpfleger.

Seit einigen Jahren schon bemühte sich die Kirchenverwaltung um die notwendige Sanierung und die dafür notwendige Genehmigung durch die Diözese Eichstätt. Erschwert wurden die Bemühungen durch die sich dramatisch verschlechternde Haushaltslage des Bistums.

Engagement der Gläubigen



Pfarrer Johannes Arweck lobte das gut funktionierende Netzwerk und Engagement seiner Gläubigen. „Wir haben wieder ein würdiges Haus, in dem Gottes Geist gegenwärtig ist.“

So wurde nun zumindest eine Außensanierung genehmigt. Die ebenfalls angestrebte Innensanierung muss momentan noch verschoben werden.

Neben dem Zuschuss der Diözese Eichstätt bleiben aber einige Zehntausend Euro, welche die Kirchengemeinde selbst schultern muss. Man hoffe weiterhin auf zahlreiche Spenden der Gläubigen.

asj