Umfangreiches Programm
Über 600 Bürger nahmen an der Klimaschutzwoche in Ensdorf teil

12.05.2024 | Stand 12.05.2024, 19:00 Uhr

Das „Interaktive Energiespardorf“ der Umweltstation Ensdorf stieß speziell bei Kindern auf Interesse. Foto: Fiona Kennerknecht

Alle Veranstaltungen in Präsenz anzubieten, erwies sich bei der Klimaschutzwoche als richtige Entscheidung. Über 600 Interessierte nahmen an den Angeboten, die das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (Zen) ins Ensdorf organisiert hatte, teil.

„Das zeigt mir, dass das Thema Klimaschutz längst nicht out ist, sondern die Menschen sehr wohl interessiert, besonders, wenn Sie einen Nutzen daraus ziehen können“, wird Landrat Richard Reisinger (CSU) in einer Pressemitteilung seiner Behörde zitiert.

So zählte laut Landratsamt der Vortrag über „Energieeinsparungen zuhause“ in Ursensollen, bei dem es auch um die Vorteile von Balkonkraftwerken ging, zu einem der Glanzlichter während der Klimaschutzwoche vom 19. bis zum 26. April. „Seitdem die gesetzlichen Vorschriften mit dem Solarpakt I die Installation von Kleinstkraftwerke deutlich verbessert hat, hypen diese wieder“, bestätigte Zen-Geschäftsführer und Klimaschutzmanager Martin Kopp.

Auch das „Interaktive Energiespardorf“, das die Umweltstation Ensdorf im Rahmen eines Tags der offenen Tür angeboten hatte, wurde laut Kopp gut besucht. Die meisten Besucher verbuchte jedoch das K3 Event „Klima-Kirche-Kultur“ in der Dreifaltigkeitskirche in Amberg mit Gastredner Professor Michael Sterner, bei dem den Zuhörern ungewöhnliche Verbindungen zwischen Umwelt, Spiritualität und Kultur präsentiert wurden.

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Beeindruckt zeigte sich Reisinger auch von der Ramadama-Aktion entlang der Vils, bei der Groß und Klein gemeinsam Müll sammelten und so für mehr Sauberkeit im Landkreis sorgten. „Vergelt‘s Gott für dieses Engagement“, so Reisinger in der Mitteilung.

Für Martin Kopp steht rückblickend fest, dass Präsenzveranstaltungen gerne angenommen werden. „Wir haben uns bewusst gegen Online-Angebote entschieden, und das war offensichtlich gut so.“