Debatte über Zwischennutzung
Auch der Regensburger Stadtrat Florian Rottke fordert: Kubus soll bleiben

14.02.2024 | Stand 14.02.2024, 5:00 Uhr

Philipp Eichhorn (l.) und Joachim Buck stehen vor dem Kubus. Foto: Haala

In Sachen Zwischennutzung auf dem Kasernenareal hat sich ein weiterer Akteur zu Wort gemeldet, der die Verstetigung des Projekts und den Erhalt des als Kubus bezeichneten Gastestungs-Gebäudes fordert: Das ist Brücke-Stadtrat Florian Rottke.

„Das soll für immer bleiben“, sagt er. Rottke legt das Augenmerk bei seiner Argumentation auf den kulturellen Aspekt. „Hier könnte ein Zentrum entstehen, um das ein Viertel mit kulturellem Leben wachsen kann“, erklärt er die Idee. Wichtig ist dem Brücke-Stadtrat deswegen die Formulierung eines Beschlusses, den der Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen am 27. Juli 2022 mit mehrheitlich mit einer Gegenstimme der AfD auf den Weg gebracht hatte: „Der Abbruch des sogenannten Gastestungsgebäudes auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne wird bis zu einem gegenteiligen Beschluss des Stadtrates ausgesetzt“, lautet der.

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Und weiter: „Die im März 2021 vom Stadtrat beschlossene Zwischennutzung auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne wird für das Gastestungsgebäude bis zum tatsächlichen Abbruch verlängert.“ Katrin Holzgartner von der städtischen Pressestelle hatte zuletzt angekündigt, dass die Zwischennutzung des Kubus aktuell sicher bis Mitte des Jahres 2025 weitergehen kann. „Darüber hinaus soll diese seitens der Stadt Regensburg so lange wie möglich erhalten werden“, verspricht sie. Außerdem steht ihrer Auskunft auch Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) dem dauerhaften Erhalt des Kubus positiv gegenüber. Die Stadt werde den Stadtrat auch bezüglich des Erhalts des Kubus im weiteren Projektfortlauf befassen.