Kein Kavaliersdelikt
Hitlergruß bei Deutschland-Spiel in Regensburg gezeigt: Polizei findet Täterin

10.07.2024 | Stand 10.07.2024, 17:09 Uhr |

Der Vorfall ereignete sich bei einem Public Viewing im Obermünsterviertel. Symbolbild: altrofoto.de/Archiv

Fahndungserfolg: Der Polizei ist es gelungen, die Frau zu finden, die am Samstag vor einer Woche bei einem Public-Viewing im Obermünsterviertel in Regensburg den Hitlergruß gezeigt hat.



Es handelt sich dabei um eine 50-jährige Deutsche, wie Polizeisprecherin Corinna Wild auf Anfrage der MZ mitteilt. Die Tatverdächtige habe sich demnach nicht selbst gestellt. Zunächst hatten die Beamten gegen Unbekannt ermittelt.

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Großer Jubel bei Rauswurf der Frau



Die Frau hob beim Achtelfinalspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Arm zum Hitlergruß, als gerade die Nationalhymne der Bundesrepublik abgespielt wurde. Zahlreiche andere Gäste wandten sich daraufhin an die Veranstalter. Diese verwiesen die Frau daraufhin des Geländes. Das, so schilderte es der Veranstalter vergangene Woche der MZ, führte wiederum zu großem Jubel.

Diese Strafe droht beim Zeigen eines Hitlergrußes



Der Hitlergruß ist kein Kavaliersdelikt. Wer ihn zeigt, verwendet ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation. Dem Strafgesetzbuch zufolge droht dem Täter dafür eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

ph