Schlimme Szenen in Rostock
Kein Wiedersehen mit Mersad Selimbegovic: Der SSV Jahn trifft in der Relegation auf Wiesbaden

19.05.2024 | Stand 20.05.2024, 8:16 Uhr

Synchronübung: St. Pauli gerät in die Wehen-Zange. Foto: Imago

Fußball-Zweitligist Hansa Rostock hat es am letzten Spieltag in einem dramatischen Fernduell verpasst, noch auf den Relegationsplatz zu springen. Am kommenden Freitag gibt es daher in der Relegation kein Wiedersehen für den SSV Jahn Regensburg mit seinem früheren Trainer Mersad Selimbegovic und dessen Co Markus Palionis. Rostocker Chaoten sorgten leider für schlimme Szenen.



Hansa verlor am Sonntag gegen Paderborn nach 1:0-Führung mit 1:2. Dadurch sicherte sich Wiesbaden Platz 16, das sich gegen Meister St. Pauli sogar eine 1:2-Niederlage leisten konnte. Es war ein unglaublich prickelndes Fernduell zwischen Rostock und Wiesbaden. Leider mit schlimmen Szenen in der Nachspielzeit. Rostocker Chaoten verursachten eine Unterbrechung, weil sie auf den Tribünen schwarze Leuchtraketen abfackelten und einfach nicht mehr aufhörten damit. Nach rund 30 Minuten Zwangspause konnte die noch wenigen ausstehenden Minuten zu Ende gespielt werden.



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Schützenhilfe von St. Pauli und Ex-Regensburger Albers

Dabei hatte es zwischendurch für Rostock gut ausgesehen. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit waren die Rostocker glücklich, weil sie selbst von einem krassen Torwartfehler profitierten und fast zeitgleich ausgerechnet von Erzrivale St. Pauli Schützenhilfe erhielten, die den Ausgleich schafften. Der Ex-Regensburger Andreas Albers hatte sich seinen ersten Saisontreffer dafür aufgehoben, um seinem langjährigen Weggefährten Selimbegovic zu helfen. Doch weil dessen Keeper Markus Kolke auch patzten und Paderborn noch einen Standard perfekt abschloss, verpassten sie den Sieg, den sie zum Klassenerhalt gebraucht hätten.

Am Freitag (20.30 Uhr) geht es nun also für Wiesbaden ins Jahnstadion. Das Rückspiel ist am Dienstag (ebenfalls 20.30) nächste Woche.

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