„Mobilität für Alle“
Mehrere Rad-Demos rollen am Freitag durch Regensburg: Hier kann es eng werden

27.02.2024 | Stand 27.02.2024, 16:38 Uhr

Regelmäßig demonstriert Fridays for Future in Regensburg – am Freitag allerdings nicht in der Altstadt. Foto: Philip Hell, Archiv

Mit einer Rad-Sternfahrt wollen zahlreiche Gruppen am Freitag für eine klimagerechte Verkehrswende demonstrieren. Dabei richten sich die Teilnehmer auch gegen das Großprojekt Sallerner Regenbrücke. Zugleich demonstrieren sie für eine Stadtbahn.

Die Teilnehmer starten jeweils um 15 Uhr in der Zeißstraße, am Uni-Parkplatz und auf Höhe des Parkside unweit des Stadtparks in der Prüfeninger Straße. Alle Rad-Sternfahrten steuern den Bahnhofsvorplatz an. Die Sternfahrt von der Zeißstraße führt über die Landshuter Straße und die Furtmayrstraße. Der Demozug von der Uni aus rollt über die Galgenbergstraße. Vom Parkside werden die Teilnehmer über die Prüfeninger Straße, die Wittelsbacherstraße, die Kumpfmühler Straße und die Fritz-Fend-Straße zum Bahnhof radeln.

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Im Anschluss nehmen die Teilnehmer über den Unteren Wöhrd gemeinsam Kurs auf die Nordgaustraße. Dort soll an der Kreuzung mit der Amberger Straße gegen 16.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden. Auf den Strecken ist mit kleineren Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

„Veraltetes, milliardenteures Projekt“: Kritik an der Sallerner Regenbrücke



Die Fahrraddemo wird maßgeblich von Fridays for Future veranstaltet. Die Gruppierung fordert vorab, dem Radverkehr eine höhere Priorität beizumessen. Zudem üben die Veranstalter Kritik an der Sallerner Regenbrücke. Dabei handle es sich um ein „veraltetes, milliardenteures Großprojekt, das noch mehr Autos in die Stadt ziehen soll.“ Regensburg benötige einen gut ausgebauten und kostenlosen Öffentlichen Personennahverkehr, ein durchgehendes Radwegenetz und die Stadtbahn, betonen die Veranstalter.

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„Wir brauchen eine Mobilität für alle. Wir brauchen eine Gleichberechtigung der Verkehrsmittel. Den Öffis sowie dem Rad- und Fußverkehr werden immer noch Steine in den Weg gelegt, während dem Auto der asphaltierte Teppich ausgerollt wird. Damit muss endlich Schluss sein“, fordert Sophia Weigert, Pressesprecherin von Fridays for Future Regensburg.

ph