Sanierung
Spielplatz im Stadtpark für 140000 Euro saniert

Da der Platz begrenzt ist, ging es in die Höhe: Der Kletterturm ist nun 6,50 Meter hoch

21.02.2024 | Stand 22.02.2024, 13:31 Uhr
Tino Lex

Bürgermeisterin Astrid Freudenstein (2. v. r.) übergab zusammen mit Planerin Christine Hornek (r.), Amtsleiter Michael Daschner (l.), Anna Schledorn (Jugendhilfe) und Jakob Pfreimer (Abteilungsleiter Jugendarbeit) den Spielplatz seiner Bestimmung. Foto: Tino Lex

Der Spielplatz im Stadtpark wurde generalsaniert. Im Zentrum standen die Erneuerung des Kletterturms und die Aufwertung der bestehenden Kletter-Kombination. „Ziel der Planung war es“, so Christine Hornek, zuständig für die Planung beim Gartenamt, „dass auf der begrenzt vorhandenen Fläche von lediglich zehn mal 15 Metern das Höchstmaß an Spielmöglichkeiten erfüllt wird“. Das war auch der Grund dafür, dass man in die Höhe ging. Das Resultat ist nun ein 6,50 Meter hoher Turm, den man über einen Hantelparcours erreichen kann, um dann entweder über eine Wendel-Rutsche mit 2,50 Metern Höhe oder, um einen Nervenkitzel zu bereiten, über eine steile Rutsche aus vier Metern Höhe wieder nach unten zu gelangen.

„Mit diesem Spielplatz ist es uns gelungen, etwas ‘Märchenhaftes‘ für alle Kinder zu entwerfen und umzusetzen“, freute sich Bürgermeisterin Astrid Freudenstein gestern bei der offiziellen Wiederinbetriebnahme des Spielplatzes. Mit der großen Spiel-Kombination sei der Spielplatz nun perfekt ausgestattet. Im rückwärtigen Bereich entlang der Stadtmauer können die kleineren Kinder ungestört und geschützt ein kleines Hexenhaus mit Rutsche, Raupenwippe, mehreren Holztieren und einem großen Wasser-Sandbereich nutzen.

Die Planung und Ausführung verfolgte damals das Ziel, nicht nur die Motorik der ganz Kleinen zu fördern, sondern auch die Fantasie anzuregen und Rollenspiele zu ermöglichen. Bereits damals stellte die Planerin Christine Hornek die Spielgeräte unter das Motto Märchenwald. Der vorhandene große Baumbestand lieferte dazu den natürlichen Rahmen.
Da hier auch viele Schulklassen zum Spielen herkommen, musste die Kletter-Kombination so ausgelegt werden, dass sie insgesamt 60 Kinder aufnehmen könnte.

„Der Spielplatz ist ein wichtiger Ort für Kinder und Familien in der Innenstadt. Durch die historischen Begebenheiten gibt es in der Altstadt nur begrenzt Möglichkeiten, Spielraum zu schaffen“, sagte Freudenstein. Und so sei dieser Spielplatz von ganz besonderer Bedeutung. Er sei wichtig für die Kinder, die hier wohnten, und er sei auch schön für Familien, die beim Besuch des Stadtparks zwischendurch eine kleine Auszeit für die Kinder im Grünen suchten.

Allein für diese Baumaßnahme investierte die Stadt Regensburg 140000 Euro. Wie Stadtgartenamtsleiter Michael Daschner betonte, gebe die Stadt für die Neuanschaffung von Spielgeräten auf den Regensburger Spielplätzen (rund 150) jedes Jahr an die 500000 Euro aus.