Fußtritte und Fausthiebe
Vier Verletzte nach Massenschlägerei am Regensburger Hauptbahnhof

24.06.2024 | Stand 24.06.2024, 13:07 Uhr |

Zu einer großen Schlägerei mit etwa 20 Beteiligten ist es in der Nacht auf Samstag am Hauptbahnhof Regensburg gekommen. − Symbolbild: Bundespolizei

Zu einer großen Schlägerei mit etwa 20 Beteiligten ist es in der Nacht auf Samstag am Hauptbahnhof Regensburg gekommen. Vier Männer wurden dabei verletzt. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt und sucht weitere Geschädigte und Zeugen.



Wie die zuständige Bundespolizei am Montagvormittag berichtete, ging am Samstag gegen 0.30 Uhr beim Polizeipräsidium Oberpfalz die telefonische Mitteilung über eine Schlägerei am Arcadensteg des Regensburger Hauptbahnhofs ein. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Regensburg Süd und des Bundespolizeireviers Regensburg eilten an den Einsatzort.

Mehrere Beteiligte flohen

Nach einem Zeugenhinweis konnte eine Bundespolizeistreife einen 19-jährigen Ukrainer am Bahnhofsvorplatz stellen. Vier weitere Personen waren bereits in Richtung Innenstadt geflohen. Am Arcadensteg trafen die Beamten eine Gruppe von fünf polnischen Männern und Frauen im Alter zwischen 26 und 42 Jahren sowie einen 46-jährigen Deutschen an. Während die Polizisten deren Personalien aufnahmen, kamen ein 17-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Lette hinzu. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich bei den beiden Jugendlichen ebenfalls um Beteiligte der Schlägerei.

Angaben der Personengruppe zufolge hätten sie auf einen Zug gewartet, als eine Gruppe Jugendlicher dazu kam und Streit gesucht habe. Eine erste Sichtung der vorhandenen Videoaufnahmen ergab, dass rund 20 Personen an der Schlägerei beteiligt waren und sich gegenseitig Fußtritte und Faustschläge verpasst haben. Insgesamt stellte die Polizei vor Ort vier leicht verletzte Männer fest. Ein 37-jähriger Pole musste mit dem Krankenwagen in ein Regensburger Klinikum gebracht werden.

Bundespolizei bittet um Hinweise

Das Bundespolizeirevier Regensburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Ermittler suchen weitere Geschädigte und Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden von der Bundespolizei Waldmünchen unter die Telefonnummer 09972/94080 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de entgegengenommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen setzten die Beamten alle Personen auf freien Fuß. Vier von ihnen waren laut Polizei leicht alkoholisiert.

− nm