Fußball
1. FC Nürnberg tritt auf der Stelle: «Eindeutig zu wenig»

23.09.2023 | Stand 24.09.2023, 21:40 Uhr |

Eintracht Braunschweig - 1. FC Nürnberg - Braunschweigs Johan Gomez (l) spielt gegen Nürnbergs Jens Castrop. - Foto: Swen Pförtner/dpa

Der 1. FC Nürnberg siegt einfach zu selten. Das 2:2 in Braunschweig bringt wieder nur einen Punkt ein, was den «Club» in der Tabelle nicht weiterbringt.

Der 1. FC Nürnberg hat die Chance auf den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze in der 2. Fußball-Bundesliga vorerst verspielt. Das leistungsgerechte 2:2 (2:1) am Samstag bei Eintracht Braunschweig fühlte sich für die Franken nach dem Schlusspfiff nicht gut an. «In der zweiten Halbzeit war es eindeutig zu wenig», resümierte Torwart Christian Mathenia.

Das Team von Cristian Fiél verpasste den Sieg auch, weil es seine spielerische Überlegenheit nicht konsequent nutzte und die Gastgeber in Anthony Ujah einen Torgaranten hatten. Der Stürmer brachte die Gastgeber in der 29. Minute per Kopf in Front und markierte in der 64. Minute auch den Endstand. Dazwischen hatten Kanji Okunuki (38.) und Benjamin Goller (40.) mit einem Doppelschlag für die Nürnberger Führung zur Pause gesorgt. Der «Club» steckt weiter im Mittelfeld der Tabelle fest, Braunschweig ist weiter Vorletzter.

«Wir sind ordentlich ins Spiel reingekommen und kriegen aus dem Nichts das 0:1, drehen es aber noch vor der Pause», schilderte Mathenia. Das habe «ein gutes Gefühl» für die zweite Hälfte gegeben. Das trog. «Deshalb müssen wir über den Punkt glücklich sein», lautete das Fazit des Nürnberger Torwarts.

Die 19 798 Zuschauer sahen eine intensive und phasenweise gutklassige Partie. Der FCN hatte zunächst mehr Spielanteile gegen die defensive Eintracht. Erst nach der Führung durch Ujah fanden die Gastgeber verstärkt vorne statt. Nürnberg gelang es, sich vom Druck zu befreien. Und die Gäste drehten die Begegnung. Am Ende gab es noch einen Schreckmoment für die Gastgeber, als Nürnbergs Torwart Christian Mathenia mit Ujah zusammenstieß. Der Braunschweiger musste mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden. «Das Gefühl ist nicht so gut», sagt der zweifache Torschütze zur Blessur.

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