Rezept
Herzhafte Zucchinipflanzerl aus der Pfanne

13.10.2023 | Stand 13.10.2023, 15:00 Uhr
Monika Pöllmann

Leckere Gemüseküche: Zucchinipuffer mit Salat Foto: Monika Pöllmann

Von Monika Pöllmann

Regensburg. Die Puffer aus dem „kleinen Kürbis“ schmecken warm und kalt sowie als Hauptgericht oder als Beilage.

Zucchini sind ein typisches, leichtes Sommergemüse. Sie enthalten relativ viele Mineralstoffe sowie Vitamin A und C. Roh im Salat, aber auch gekocht, gegrillt oder gebraten haben Zucchini ihre Freunde. Die Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse ist anspruchsvoll: Sie braucht viel Wärme, Wasser und Nährstoffe und ist empfindlich gegenüber Pilzkrankheiten.

Frische, regionale Zucchini bereichern von Ende Juni bis in den Oktober hinein den Speiseplan. Durch ihren milden, leicht nussartigen Geschmack sind sie ideale Kombinationspartner für Auberginen, Tomaten, Pilze oder Paprika. Sie schmecken zu Fleisch oder Fisch oder auch als Ratatouille, einem geschmorten Gemüseeintopf aus der provenzalischen Küche. Das beste Aroma haben junge Früchte mit zarter Schale, die zehn bis 20 Zentimenter lang und maximal 250 Gramm schwer sind. Die Blüten der Pflanze gelten als begehrte Delikatesse.

Übrigens: Eine einzelne Frucht als Zucchini zu bezeichnen, ist nicht ganz korrekt. Der Begriff kommt aus dem Italienischen und ist die Mehrzahlform. Die Einzahl ist Zucchino, was übersetzt „kleiner Kürbis“ heißt.

Ein neues Zucchinirezept

Im Laufe des Sommers wiederholen sich die Rezepte, in denen Zucchini zum Einsatz kommen. Daher war ich auf der Suche nach neuen Inspirationen und bin mit dem heutigen Rezept fündig geworden. Die Zucchinipuffer sind eine gelungene Abwechslung und schmecken richtig lecker.

Und so geht die Zubereitung: Die Zucchini waschen, den Strunk abschneiden und mit der groben Seite einer Reibe raspeln. Anschließend einen Teelöffel Salz darüber streuen und für ca. 15 Minuten ziehen lassen. Das entzieht den Zucchini Flüssigkeit, sodass die Puffer anschließend besser zu verarbeiten sind.

In der Zwischenzeit die zwei roten Zwiebeln und die Knoblauchzehe in kleine Würfel schneiden. Den Parmesan fein reiben. Die Zucchiniraspel ausdrücken und die Flüssigkeit abgießen. In einer Schüssel zwei Eier mit Zitronensaft, Salz, Paprikapulver, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen. Die flüssige Würze mit den Zucchiniraspeln, Parmesan, Zwiebel- und Knoblauchwürfeln sowie den Semmelbröseln vermengen. Falls die Masse noch zu feucht ist, einfach noch etwas mehr Paniermehl zugeben.

Portionsweise braten

Die Puffer-Masse ist so stabil, dass man sie gut in einer beliebigen Größe und Dicke portionieren kann. In einer beschichteten Pfanne für jede Ration circa 2 EL Pflanzenöl erhitzen. Bei mittlerer bis hoher Hitze auf jeder Seite ungefähr drei Minuten goldbraun braten. Die Zucchinipuffer schmecken warm und kalt.

Als Hauptgericht kann man sie mit einem Salat oder Dip servieren. Sie schmecken aber auch als Beilage zu Fleisch oder Fisch.

Für vier Personen benötigt man:

900 g Zucchini, 40 g Parmesan, 2 Eier (Größe M), 2kleine rote Zwiebeln, 1Knoblauchzehe, 6 EL Semmelbrösel, 1 Spritzer Zitrone, 1 TL Salz (für die Zucchini), 1 TL Salz für die Puffermasse, 1/2 TL Paprikapulver rosenscharf, 1/4TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 1 Messerspitze Muskatnuss (frisch gerieben), 4-6 EL Pflanzenöl zum Ausbacken