Rezept
Mit Heidelbeertalern willkommen im Beerensommer!

28.06.2024 | Stand 28.06.2024, 15:00 Uhr |
Monika Pöllmann

So schmeckt der Sommer: Heidelbeertaler versüßen sonnige Tage. Foto: Monika Pöllmann

Die Heidelbeertaler aus Quark-Öl-Teig sind einfach zuzubereiten und schmecken süß-säuerlich fein. Wir sind mitten in der Beerenzeit: saftige Erdbeeren, süße Himbeeren, aromatische Blaubeeren und vieles mehr. Beeren sind nicht nur unglaublich lecker, sondern in der Küche auch vielseitig einsetzbar.

Heidelbeeren eignen sich prima für Konfitüren, Kompott, Saft, Likör, Süßspeisen, Kuchen, Torten und Kleingebäck. Aber auch in herzhaften Gerichten werden sie immer beliebter.

Als Importware kann man sie ganzjährig bei uns kaufen, wirklich Saison haben sie allerdings nur von Juni bis September. Beim Kauf sollte man beachten, dass die Beeren schön prall aussehen, nicht verschrumpelt oder feucht sind, denn wie viele andere Beeren auch sind sie sehr druckempfindlich und schimmeln schnell.

Wilde Beeren färben blau

Obwohl sich Kulturheidelbeeren und die wild wachsenden Waldheidelbeeren äußerlich ähneln, sind nur die wilden Sorten blau durchgefärbt. Anthocyane – Pflanzenfarbstoffe, die das Blau erzeugen – färben beim Verzehr auch Zunge und Zähne ein. Bei den Kultursorten, die ursprünglich aus Amerika stammen, steckt unter der Schale grünlich-gelbes Fruchtfleisch. Es enthält auch weniger Kerne als die Wildsorten.

Bei uns kommen die frechen Früchtchen mit dem süß-säuerlichen Aroma in einem Kleingebäck zum Einsatz: Wir backen Heidelbeertaler. Grundlage ist ein Quark-Öl-Teig. Das ist der ideale Teig für alle, die nicht so gerne Hefe verwenden. Und er ist die Alternative zu Hefeteig, wenn’s mal schnell gehen soll – egal ob als Pizzaboden, für Zwetschgendatschi, Mohnkranz oder Nussschnecken. Außerdem gehört er zu den fettarmen Teigen, da nur sechs Esslöffel Öl verwendet werden. Die Zutaten hat man meist im Haus, und das Grundrezept ist sehr einfach.

Wir beginnen mit der Zubereitung: Mehl, Zucker, Salz und Backpulver vermischen. Ei, Quark, Milch und Öl dazugeben und die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend in zwölf gleich große Stücke teilen. Mit bemehlten Händen zu Kreisen mit einem Durchmesser von etwa zwölf Zentimetern formen. Die Teiglinge sollten einen kleinen Rand haben. Jeweils sechs Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Belag aus Beeren und Quark

Vor der Zubereitung der Quarkmasse den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Belag die saure Sahne, Quark, Eier, das Vanillesaucenpulver und den Zucker glattrühren. Die Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Im Anschluss mit der Marmelade vermischen. Erst die Quarkmasse, dann die Heidelbeermasse auf die Taler geben.

Bei 175 Grad Ober/Unterhitze 20 bis 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestäuben.

Die Zutaten

Für zwölf Heidelbeertaler benötigt man:
Für den Teig: 300 g Mehl, 75 g Zucker, 1 Prise Salz, 1Pck. Backpulver, 150 g Quark, 1 Ei, 6 EL Milch, 6EL Sonnenblumenöl
Für den Belag: 75 g Zucker, 2 Eier, 250 g Magerquark, 150 g saure Sahne, 1 Pck. Vanillesaucenpulver zum Kochen, 200 g Heidelbeeren, 2 EL Heidelbeer-Marmelade
Außerdem: Puderzucker zum Bestäuben