Innere Sicherheit
Nach Drohung in Göppingen: Bayerns Behörden sensibilisiert

03.12.2023 | Stand 05.12.2023, 5:22 Uhr

Polizei Bayern - Eine Polizistin trägt ein Abzeichen der bayerischen Polizei. - Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Nach der Drohung gegen einen Weihnachtsmarkt in Göppingen sind die Sicherheitsbehörden in Bayern sensibilisiert. Das teilte das Innenministerium am Sonntag mit. Allerdings lägen zurzeit keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung speziell für Christkindlmärkte im Freistaat ableiten lasse.

„Angesichts der brisanten weltpolitischen Lage sind wir aber höchst wachsam“, hieß es. Insbesondere die Terroranschläge der Hamas gegen Israel könnten Extremisten zu Anschlägen anstacheln.

Polizei und Verfassungsschutz arbeiteten eng zusammen und stünden in intensivem Austausch mit den Kollegen in anderen Bundesländern und bei den Bundesbehörden. Ziel seien möglichst sichere Märkte.

Gleichzeitig sollen die Sicherheitsmaßnahmen den vorweihnachtlich friedlichen und besinnlichen Charakter nicht stören. „Es gibt keinen Grund, auf einen Christkindlmarktbesuch zu verzichten.

Für die Sicherheit der einzelnen Märkte seien die Veranstalter zuständig, die sich bei ihren Sicherheitskonzepten mit Polizei und Sicherheitsbehörden abstimmen.

Der Weihnachtsmarkt in Göppingen in Baden-Württemberg war am Samstagabend aufgrund einer Bedrohungslage geräumt worden. Am Sonntag war der Betrieb des Marktes wieder freigegeben.

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