München
Polizeieinsätze wegen Hitlergruß und rechter Parole

18.06.2024 | Stand 19.06.2024, 21:38 Uhr |

Notrufnummer 110 - Der Notruf der Polizei (110) klebt an einem Polizeiwagen. - Foto: Peter Kneffel/dpa

In München wurden verfassungsfeindliche Ausfälle am Rande einer pro-israelischen Versammlung und in einer Bar bekannt. In einem Fall sucht die Polizei nach Tatverdächtigen.

Am Rande einer pro-israelischen Versammlung in München soll ein 14-jähriges Mädchen verfassungsfeindliche Symbole gezeigt haben. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, soll das Mädchen in die Richtung einer 28-Jährigen den Hitlergruß gezeigt haben. Die 14-Jährige erwartet nun eine Anzeige. Sie wurde nach den polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern übergeben. An der Versammlung hatte sie nicht teilgenommen.

Am Vortag war es demnach in einer Münchner Bar zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Bei einem Streit zwischen fünf Menschen und dem Barkeeper rief ein Mann „Heil Hitler“. Das sagte ein Polizeisprecher. Wie es weiter hieß, hatten die Menschen mit dem 29-jährigen Barkeeper gestritten, da sie nach Ladenschluss keine weiteren Getränke mehr bekamen. Die bislang unbekannten Täter flüchteten, nachdem ein Zeuge die Polizei angerufen hatte. Die Ermittler bitten um Hinweise.

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