MZ-Themenwoche
Tabu-Thema Häusliche Gewalt – betrachtet aus mehreren Blickwinkeln

27.11.2023 | Stand 04.12.2023, 6:10 Uhr

In einer Themenwoche beleuchtet die Mittelbayerische Zeitung das Tabu-Thema „Häusliche Gewalt“ aus verschiedenen Blickwinkeln.  − Symbolbild: Jan-Philipp Strobel/ dpa

In einer Themenwoche beleuchtet die Mittelbayerische Zeitung das Tabu-Thema „Häusliche Gewalt“ aus verschiedenen Blickwinkeln. In sechs Serienteilen sprechen wir mit Richtern, Anwälten und Opfern, wir stellen Hilfsangebote vor und erklären, wie man sich verhält, wenn man Zeuge häuslicher Gewalt wird.

Alle Artikel der Themenwoche sowie weiterführende Links oder auch Videos zum Thema finden Sie hier:

Teil 1: Die Richterin



Jede dritte Frau erfährt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Viele Fälle bleiben unentdeckt. In Regensburg soll deshalb eine Ambulanz entstehen, in der Frauen Verletzungen anonym melden können. Am Samstag wird mit dem „Orange Day“ ein Schlaglicht auf ein Tabu-Thema geworfen. Die Mittelbayerische widmet sich dem Thema in einer Serie.



Den ersten Teil der Serie lesen Sie hier: Beziehungsdramen hinter verschlossenen Türen – Viele Fälle bleiben unentdeckt

Teil 2: Die Anwältin



Im Februar 2022 wurde in Neutraubling eine 27-Jährige von ihrem Lebensgefährten vor den Augen ihres Kindes erstochen. Sie hatte Angst vor dem Mann und doch schaffte sie es nicht, sich zu trennen. Anwältin Shirin Ameri weiß, warum dieser Schritt vielen Frauen so schwer fällt.



Den zweiten Teil der Serie lesen Sie hier: Gewalt in Beziehungen – Der Mord an einer Frau in Neutraubling erklärt das Schweigen

Teil 3: Die Betroffene



Annika Braun braucht Jahre, um sich aus einer toxischen Beziehung zu lösen. Die Spirale aus Alkohol und Gewalt dreht sich immer schneller. Und doch blieb sie – auch wegen ihrer vier Kinder. Vor wenigen Wochen nun wagte sie den Neuanfang und ist einfach nur glücklich.



Den dritten Teil der Serie lesen Sie hier: Eine Oberpfälzerin macht anderen Frauen Mut: „Hört auf euer Bauchgefühl“

Teil 4: Die Opferschützer



Opferschutzverbände fordern den Kampf gegen Gewalt an Frauen – und zwar an 365 Tagen im Jahr. Auch in der Oberpfalz ist die Zahl der Übergriffe gestiegen. Zwei Vertreterinnen aus Regensburger Frauenhäuser listen Schwachstellen auf.



Den vierten Teil der Serie lesen Sie hier: An jedem dritten Tag wird eine Frau getötet: „Wo bleibt der Aufschrei?“

Teil 5: Die Kinder



In mehr als jedem dritten Fall von häuslicher Gewalt sind Kinder anwesend. Die Erlebnisse haben gravierende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, die Schule, das gesamte Leben. Das Risiko, dass betroffene Kinder selbst Opfer – oder später Täter – werden, ist „erheblich erhöht“. Richterin Barbara Pöschl gewährt Einblicke in ihre Arbeit am Regensburger Familiengericht.



Den fünften Teil der Serie lesen Sie hier: Ohnmacht im Spielzimmer: Wie häusliche Gewalt Kinder fürs Leben prägt

Teil 6: Alarmzeichen



Aus der Nachbarwohnung ertönen laute Schreie, Türen knallen, Gegenstände gehen zu Bruch. Tage später trifft man die Nachbarin im Hausflur. Sie wirkt in sich gekehrt. Streitigkeiten in dieser Form sind ab jetzt keine Seltenheit mehr. Was tun?



Den sechsten Teil der Serie lesen Sie hier: Die Zeichen richtig deuten – Wie Nachbarn und Angehörige helfen können

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