Fürth-Coach
Zorniger nach Siegesserie: „Selbstvertrauen ist da“

07.12.2023 | Stand 08.12.2023, 22:02 Uhr

Alexander Zorniger - Fürths Trainer Alexander Zorniger gestikuliert. - Foto: Swen Pförtner/dpa

Greuther Fürth ist in einer bestechenden Form. Den Aufstiegs-Träumereien mancher Fans möchte sich Coach Zorniger aber nicht anschließen. Er warnt stattdessen vor dem kommenden Gegner.

Nach der jüngsten Siegesserie der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Fußball-Bundesliga kann Trainer Alexander Zorniger die Aufstiegsträume der Fans verstehen. „Fürth an sich ist ja nicht unbescheiden in bestimmten Situationen. Und es ist ja kurz vor Weihnachten, da kann sich jeder seinen Wunschzettel unter den Baum legen“, sagte der Coach am Donnerstag. Jener seines Teams sehe „relativ nüchtern und realistisch aus: Voller Fokus auf Magdeburg“. Die Franken empfangen den 1. FC Magdeburg am Samstag (13.00 Uhr/Sky).

Die Fürther haben von den vergangenen neun Liga-Partien sieben gewonnen, zuletzt gar eine Siegesserie von fünf Partien ohne Gegentreffer hingelegt. In der Tabelle rangiert die Zorniger-Truppe auf Platz fünf - bei einem Sieg gegen Magdeburg und Punkteverlusten der Rivalen Kiel, HSV und Düsseldorf könnte das „Kleeblatt“ sogar auf Rang zwei und damit die direkte Aufstiegszone klettern. „Mit der Saison bis jetzt sind wir natürlich sehr einverstanden“, befand der Coach. „Das Selbstvertrauen ist da, das sieht man bei den Jungs.“

Vor Magdeburg müsse er nicht warnen, die Klasse und die Form des kommenden Gegners kennen die Spieler, wie Zorniger sagte. Der Traditionsverein aus Sachsen-Anhalt hat die vergangenen beiden Liga-Spiele gewonnen und ist unter der Woche im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) erst durch zwei späte Gegentore ausgeschieden. „Die lassen den Ball unglaublich gut laufen“, lobte Zorniger. „Die spielen fantastischen Fußball.“

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