Brände
Zwei Verdächtige nach Wohnhausbrand in Oberfranken ermittelt

12.02.2024 | Stand 14.02.2024, 5:23 Uhr

Polizeiauto - Ein Polizeiauto bei einem Einsatz. - Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Symbolbild

Nach dem Brand eines Wohnhauses in Oberfranken hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Die beiden Männer werden verdächtigt, das Haus in Mainleus (Landkreis Kulmbach) angezündet zu haben, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberfranken am Montag sagte.

Vor einigen Wochen war bereits aus bisher unklaren Gründen das Nachbarhaus abgebrannt. Dort war vor einem Jahr ein Mann auf gewaltsame Art zu Tode gekommen. Der 48-Jährige starb nach einem Streit mit seinen WG-Mitbewohnern. Einer der Mitbewohner war im Dezember vom Landgericht Bayreuth wegen Mordes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, eine Frau wegen Beihilfe zum Totschlag zu zweieinhalb Jahren.

Nach Angaben der Polizeisprecherin prüft die Kriminalpolizei Bayreuth nun einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Bränden. Die verdächtigen Männer seien nach ihrer Vernehmung zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt worden, hieß es. Zum Alter der Verdächtigen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Bei dem Hausbrand am späten Freitagabend war nach ersten Schätzungen der Ermittler ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstanden. Die Feuerwehr löschte die Flammen, Verletzte gab es keine.

© dpa-infocom, dpa:240212-99-962019/2