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Bundestagswahl war das Thema des Jahres

Eine Umfrage der Uni Hohenheim ergab, dass die Bundestagswahl die Deutschen 2013 am meisten interessierte. Die Eurokrise beschäftigt nur noch wenige.

Die Bundestagswahl am 22. September 2013 war für viele Bundesbürger das spannendste Thema des Jahres. Foto: dpa

Stuttgart.Kein Medienthema hat die Menschen in Deutschland 2013 mehr beschäftigt als die Bundestagswahl: 33 Prozent aller Befragten sagten in einer Umfrage der Universität Hohenheim, dass die Wahl für sie das wichtigste Thema des Jahres war. Zusätzlich gaben 11 Prozent an, dass sie die folgenden Koalitionsverhandlungen am meisten beschäftigten, was für Rang drei der Umfrage reichte. Auf Platz zwei kam die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen mit 16 Prozent. Die NSA-Spähaffäre um Edward Snowden war für 11 Prozent ein Aufreger – Platz vier der Liste. Deutlich weniger Sorgen als früher machen sich die Menschen in Deutschland zum Thema Euro- und Verschuldungskrise.

Auf die ohne Antwortvorgaben gestellte Frage nach den wichtigsten Themen nannten nur noch 7 Prozent die Krise. Nach ersten Plätzen 2011 (44 Prozent) und 2012 (37 Prozent) sorgt das in diesem Jahr nur noch für Rang sechs. „Internationale Kriege“ und die „Energiewende“ tauchen nicht mehr unter den wichtigsten Themen auf. So sei beispielsweise der Konflikt in Syrien nur für 4 Prozent das wichtigste Thema des Jahres gewesen.

„Angesichts der Nachrichtenflut zu milliardenschweren Haushaltsdefiziten und Rettungsschirmen sind die Bürger in puncto Krise inzwischen abgestumpft“, sagt Studienleiterin Claudia Mast. Die Krise werde von anderen Themen überlagert.

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