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Vergleich

DIY-Methoden zur Haarentfernung

Es gibt zahlreiche Methoden, unliebsame Haare los zu werden. Jan-Lukas Bohnhoff und Mazyar Gheiby haben die Gängigsten miteinander verglichen.

Passau.Trotz des Trends hin zur Haarlosigkeit, sind nach wie vor viele Männer stolz auf ihren Pelz. Doch spätestens wenn Abenteurer an ihrem Badesee anrücken, weil dort ein Yeti gesichtet wurde, sollte man(n) über Haarentfernung ernsthaft nachdenken. Bei den unzähligen Methoden ist aber einiges zu beachten – How to „Haarentfernung bei Männern“:

Rasur:

Einfach, effektiv und vergleichsweise schmerzfrei – die Rasur ist nicht umsonst eine der beliebtesten Methoden und hat eine erstaunlich lange Tradition. Schon in der Vorzeit sollen Männer sich mit scharfen Steinen rasiert haben. Heute gibt es eine Vielzahl von Geräten. Grundlegend unterscheiden kann man natürlich zwischen Nass- und Trockenrasur. Während die Nassrasur wesentlich gründlicher ist, und man dabei ohne Elektrogerät auskommt, ist eine Trockenrasur meist hautschonender. Einen elektrischen Rasierapparat kann man sich schon 400 Euro kosten lassen, handelsüblich gute Geräte gibt es bereits ab 50 Euro aufwärts. Man kann sich an fast allen Körperstellen bequem rasieren. Nachteil: Bereits nach wenigen Tagen wird man für glatte Haut wieder zur Klinge greifen müssen.

Enthaarungscreme:

Eine weitere weitest gehend schmerzfreie, wenn auch kurzfristige Lösung ist die Enthaarungscreme. Der Chemie-Cocktail löst die Haare nach dem Auftragen auf. Bereits nach wenigen Minuten kann man die Haare ganz einfach abschaben. Wichtig ist das Produkt auf die eigene Hautverträglichkeit zu testen, bevor man es großflächig anwendet. Und nach der Anwendung die Stellen gründlich zu waschen. Es kann zu Hautirritationen kommen, aus diesem Grund enthalten viele Produkte zusätzlich natürliche, entzündungshemmende Stoffe zur Hautpflege. Gute Cremes erhält man bereits für unter fünf Euro.

Wachsen und Epilieren:

Ob Warmwachs, Kaltwachsstreifen oder das Epiliergerät: das Haar an der Wurzel raus reißen bringt längeren Erfolg als eine oberflächliche Behandlung. Nach etwa 3-4 Wochen stellt sich aber auch hier wieder gewohnter Haarwuchs ein. Natürlich ist diese „Wurzelbehandlung“ nicht ganz schmerzfrei. Zur Behandlung sollte man zunächst mal die betreffende Stelle gut reinigen. Je nachdem ob man Kaltwachstreifen oder warmes Wachs benutzt muss man die Haare unterschiedlich mit dem Wachs fixieren und gegen die Wuchsrichtung mit einem Ruck abreißen. Dabei geht man am besten Stück für Stück, nicht großflächig vor. Das ist gründlicher und angenehmer. Gute Produkte erhält man bereits unter zehn Euro. Man kann sich allerdings auch von Spezialisten die Haare ausreißen lassen. Weit verbreitet sind Warmwachs-Methoden (Brasilian Waxing) oder das orientalische, angenehmere „Sugaring“. Hier wird eine Zuckerpaste verwendet. (Kostenpunkt je nach Körperstelle 20-60 Euro)

Dauerhafte Haarentfernung mit der IPL-Methode:

„Intense Pulsed Light“ – eine photothermische Behandlung verspricht, den Haarwuchs dauerhaft zu stoppen. bei der IPL-Methode macht man sich den körpereigenen Farbstoff Melanin zunutze. Über das Melanin werden die Lichtimpulse in Wärme umgewandelt, die die Haarwurzeln dauerhaft verödet. Dafür muss sich das Haar allerdings in der Wachstumsphase befinden, außerdem funktioniert diese Methode bei hellen Melanin-losen Haaren nicht. Um alle Haare in der Wachstumsphase zu erwischen sind über den Zeitraum von etwa einem Jahr rund zehn Behandlungen mit dem IPL-Gerät nötig. Die Behandlung ist zwar schmerzfrei aber auch recht teuer. Je nach Körperstelle kostet eine Sitzung bei einem Kosmetikstudio rund 100 Euro.

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