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Ein widerliches Spiel

Zur Ostumgehung und den Unterschriften, die die BI „Wohngerechtes Verkehrskonzept“ sammelte:

Ich war neugierig und habe mich zum wiederholten Male in unmittelbarer Nähe der BI-Informanten aufgehalten und die Gespräche direkt verfolgen können. Anschließend unterhielt ich mich mit den Leuten, die ihre Unterschrift geleistet hatten. Es war erstaunlich, wie einfach es doch ist, den Leuten Lügen zu verkaufen! Das Ergebnis: Bei diesen „Fangaktionen“ war nicht eine Person dabei, die direkt betroffen war. Aus den Gesprächen war zu entnehmen, dass ein Großteil der Befragten nicht genau wusste, worauf es denn wirklich ankam. Man hörte geduldig zu und gab letztlich dem Drängen des Informanten nach und unterschrieb. Sehr beeindruckt waren die Leute von den Autobahnbildern, das gaben sie auch zu. Diese Eindrücke könnte ich in einer Fülle ausbreiten; aber ich will ja nur hinweisen, dass die 7000 Unterschriften nichts wert sind. Wenn man in Betracht zieht, dass nur etwa 200 Personen in unmittelbarer Nähe der geplanten Verkehrswege wohnen, und ihnen die Menge Unterschriften gegenüberstellt, die irregulär gesammelt wurden, kann ich nur sagen: Es ist ein widerliches Spiel, das mit der Stadt und den 2000 Anwohnern gespielt wird, mit den Menschen, die täglich dem Lärm ausgesetzt sind.

Erich Mittenmaier, Eilsbrunn

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