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Kleine Miseren

Das Bayernfenster erzählt nicht von Klischees – sondern Geschichten aus dem echten Leben.

Louis in seinem Marktstand, eine Szene aus dem Kurzfilm „Hausg’macht“. Foto: Kurzfilmwoche

Regensburg.Bayern – Alpenpanorama, mäandernde Flüsse, Tracht und Biergarten. Soweit das Klischee. Aber das ist nicht das Bayern, wie wir es im Alltag erleben. Und es ist auch nicht das Bayern, das die meisten Kurzfilmemacher erleben, wie die eingereichten Produktionen aus dem Freistaat zeigen. Es sind die kleinen, individuellen Probleme der Selbst- und Fremdwahrnehmung, die in diesem Jahr thematisiert werden.

Ein Mann findet sich im wirtschaftlichen und sozialen Abseits wieder, eine junge Frau kämpft mit Schlafproblemen. Dass Flüchtlinge die EU-Grenze „illegal“ überschreiten, tangiert uns im Freistaat nur scheinbar minimal. Schließlich leben wir in einer vernetzten Welt, deren Grenzen wir individuell verschieben, überschreiten und neu definieren.

Langjähriger Partner der Regensburger Kurzfilmwoche ist der FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der wichtigste Unterstützer der bayerischen Medienlandschaft und seit über zehn Jahren Stifter des FFF-Förderpreises in Höhe von 1500 Euro. Anwärter auf den Preis sind alle bayerischen Produktionen, die im Deutschen Wettbewerb und im Regionalfenster laufen. Welche Produktion den Preis bekommt, darüber entscheidet die Fachjury. Sie besteht in diesem Jahr aus Sarah Bräuer, Natja Brunckhorst und Martin Rehbock.

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