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Nicht mit Wut im Bauch kündigen

„Jetzt reicht es!“ Wer überstürzt in der Firma das Handtuch schmeißt, könnte das später bereuen.

Besonders Frauen reagieren oft vorschnell und kündigen, weil sie „die Nase voll“ haben.

Hamburg. Ärger mit dem Chef, die Kollegen nerven – manchmal möchte man im Job am liebsten alles hinschmeißen. Es kann sich aber schnell rächen, aus so einem Reflex heraus zu kündigen. „Gerade Frauen bereuen es hinterher oft, gekündigt zu haben“, sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Denn sie täten dies häufiger als Männer im Affekt, wenn sie die Nase von ihrer Arbeitsstelle voll haben. Viele steigern sich in ihre Wut auf die Aufgaben, den Chef oder die Kollegen so hinein, dass sie an einem Tag plötzlich entscheiden: „Jetzt reicht es!“ und die Kündigung einreichen.

Besser sei es dagegen häufig, noch einmal durchzuatmen und sich die Kündigung der Arbeitsstelle ein zweites Mal zu überlegen, so Hofert. Viele Arbeitnehmer bereuten es nämlich nach vier oder fünf Jahren, dass sie damals aus der Firma weggegangen sind. Denn im Nachhinein erscheinen viele Konflikte nicht mehr so groß. Diese Besonnenheit sollten Arbeitnehmer versuchen, bereits auf die aktuelle Situation zu übertragen.

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