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Mamming: Behörden prüfen Maßnahmen

Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming gibt es in einem weiteren Betrieb 27 Infizierte.

Menschen lassen sich am 28. Juli im niederbayerischen Mamming in einer behelfsmäßigen COVID-19-Teststation auf das Virus testen. Foto: Matthias Schrader/AP/dpa
Menschen lassen sich am 28. Juli im niederbayerischen Mamming in einer behelfsmäßigen COVID-19-Teststation auf das Virus testen. Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Mamming.Wegen des Corona-Ausbruchs in einem weiteren Betrieb im niederbayerischen Mamming wollen die Behörden am Sonntag weitere Maßnahmen prüfen.

„Wir werden alles tun, um die Gesundheit der Betroffenen zu erhalten und um die Bevölkerung zu schützen“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. „Wir beobachten und bewerten die dynamische Lage sehr genau.“

Zuvor waren in einem weiteren Gemüsehof 27 Corona-Infizierte ermittelt worden. Die Infizierten und deren Kontaktpersonen wurden daraufhin von den negativ Getesteten getrennt und isoliert. Nach Angaben des Landratsamtes Dingolfing-Landau vom Samstag hätten sich die Saisonarbeitskräfte wohl aufgrund der räumlichen Nähe zu dem Gemüsehof, in dem der erste Ausbruch verzeichnet wurde, angesteckt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) machen die steigenden Fallzahlen in Deutschland Sorge. „Wir müssen damit rechnen, dass Corona mit voller Wucht wieder auf uns zukommt“, teilte Söder am Sonntag auf Twitter mit. Es sei jetzt nicht die Zeit für neue Lockerungen oder naive Unvorsichtigkeit.

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