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Ausbildung

Ärzte fordern mehr Medizin-Studienplätze

Mit den Nachwuchsmedizinern, die derzeit studieren, kann der Bedarf nicht gedeckt werden, sagen Ärzteverbände.
Von Basil Wegener

Jedes Jahr müssten 6000 zusätzliche junge Leute Medizin studieren, fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Foto: Britta Pedersen/dpa
Jedes Jahr müssten 6000 zusätzliche junge Leute Medizin studieren, fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Foto: Britta Pedersen/dpa

Berlin.Im Vorfeld des Deutschen Ärztetags in Münster hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine drastische Erhöhung der Medizin-Studienplätze gefordert. Mit den Nachwuchsmedizinern, die derzeit in Ausbildung seien, könne der künftige Bedarf nicht gedeckt werden, sagte KBV-Chef Andreas Gassen in Berlin. „Dafür bräuchten wir bis zum Jahr 2035 jedes Jahr bis zu 6000 Studienplätze zusätzlich“, sagte Gassen.

Der KBV-Chef berief sich auf eine Studie des von den Ärzten getragenen Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung. Er forderte, die Bundesländer müssten dringend die Kapazitäten an den Hochschulen erhöhen. Es räche sich, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Zahl der Studienplätze stark abgebaut worden sei. Gassen warnte vor einer Verschlechterung der ärztlichen Versorgung. Ab diesem Dienstag trifft sich die Ärzteschaft in Münster auf dem 122. Deutschen Ärztetag.

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