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Fussball

Argentinier radelt zur WM nach Moskau

Er hat 80 000 Kilometer in fünf Jahren zurückgelegt - auf dem Fahhrad. Jetzt ist der Argentinier Matyas Amaya in Moskau angekomen.

  • Matyas Amaya hat es geschafft: Er ist in Moskau angekommen. Foto: Federico Gambarini
  • Matyas Amaya, ein argentinischer Fan, in der Nähe des Roten Platzes. Foto: Federico Gambarini

Moskau.Der Mann hat sich ganz schön abgestrampelt: 80 000 Kilometer hat der Argentinier Matyas Amaya auf dem Fahrrad zurückgelegt, um bei der Fußball-WM in Moskau dabei zu sein.

In der russischen Hauptstadt posiert der Mann aus dem Land des zweifachen Weltmeisters nun mit seinem Rad namens „Libertad“ (Freiheit), lässt sich gemeinsam mit Touristen und Schlachtenbummlern fotografieren und zeigt stolz seine Ausrüstung und ein Fotoalbum.

Vor fünf Jahren ist Amaya nach eigenen Worten in seiner Heimatstadt San Juan am Fuß der Anden aufgebrochen. Rund um Südamerika ging es zunächst zur WM 2014 in Brasilien. Anschließend fuhr er nach Mexiko und nach Panama. Von dort flog er nach Spanien, radelte dann zwei Jahre durch Europa und schaffte es schließlich nach Moskau.

Insgesamt 37 Länder hat Amaya auf seiner Tour durchquert. Den Roten Platz erreichte er laut Facebook-Eintrag am 11. Juni. Im Stadion kann Amaya aber keine Spiele verfogen. Für Tickets fehlt ihm nach eigenen Angaben das Geld.

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