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Studie

Autofahrer verlieren viel Zeit im Stau

Laut einer Studie brauchen die Berliner bundesweit die besten Nerven. Auch Münchner und Hamburger sind leidgeprüft.

Dicht an dicht stehen Fahrzeuge auf der Gertraudenstraße in Berlin-Mitte. Foto: Paul Zinken
Dicht an dicht stehen Fahrzeuge auf der Gertraudenstraße in Berlin-Mitte. Foto: Paul Zinken

Berlin.Berliner Autofahrer brauchen laut einer Studie bundesweit die meiste Geduld.

Im vergangenen Jahr verloren sie im Schnitt 154 Stunden in dichtem Verkehr und Stau, wie der Verkehrsdatenanbieter Inrix ausgerechnet hat.

Leidgeprüft sind demnach auch Münchner und Hamburger, die 140 beziehungsweise 139 Stunden einbüßten. Deutsche Städte stehen aber noch recht gut da: Metropolen wie Rom, Paris, London und Moskau liegen deutlich über 200 Stunden.

Nordrhein-Westfalen am stärkstem belastet

Zu Staus gibt es unterschiedliche Statistiken. Der Autofahrerverein ADAC etwa untersucht die Staulängen auf Autobahnen. Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen ist demnach am stärksten belastet. Das Unternehmen Inrix dagegen hat Städte im Blick und dort alle Straßen. Die Daten kommen von Autoherstellern und Verkehrsbehörden. Verglichen wird die durchschnittliche Fahrtdauer mit der schnellstmöglichen Verbindung.

Inrix erfasste 2018 anders als in den Vorjahren nicht nur die Zeit, die Autofahrer im Stau verbrachten, sondern auch die Zeit in zähfließendem Verkehr. Dadurch erhöhte sich der durchschnittliche Zeitverlust gegenüber 2017 deutlich. Auf vergleichbarer Basis gerechnet sei die Belastung aber gesunken, betonte das Institut.

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