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Barbara Wussow empfiehlt frühe Mutterschaft

Barbara Wussow wäre gerne früher Mutter geworden. Heute bedauert sie es, dass sie die Hochzeitsnacht „verblödelt“ hat.

Barbara Wussow ist mit Ende 30 zum ersten mal Mutter geworden. Foto: Henning Kaiser

Berlin.Barbara Wussow wäre im Nachhinein gerne früher Mutter geworden. „Heute würde ich die Hochzeitsnacht nutzen, statt sie zu verblödeln“, sagte die österreichische Schauspielerin, die am Mittwoch (28.3.) 57 Jahre alt wird, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Wussow wurde mit Ende 30 zum ersten Mal Mutter, ihr zweites Kind brachte sie mit über 40 Jahren auf die Welt. „Trotzdem würde ich jeder Frau empfehlen: Bekomm die Kinder mit 30. Man ist doch belastbarer als jüngere Frau. Ich halte es für eine Verantwortungslosigkeit, wenn man mit 50 noch Mutter wird.“

Am Ostersonntag (1.4.) ist Barbara Wussow zum ersten Mal als festes Mitglied auf dem ZDF-„Traumschiff“ zu sehen. Sie folgt Heide Keller, die jahrzehntelang Chefhostess Beatrice darstellte. Wussow bekommt nun den Titel Hoteldirektorin auf dem TV-Schiff.

Dass sie oft für romantische Rollen engagiert wird, stört Wussow nach eigener Aussage gar nicht: „Ich spiele diese emotionalen Figuren sehr gerne. Ich habe auch Krimis gedreht. Aber es gibt so viel wunderbare Kolleginnen, die Kommissarinnen spielen, und dann gibt es eben auch die, die Rollen mit großen Gefühlen spielen, und ich fühle mich da gut aufgehoben. Ich stehe dazu.“

Mit ihrem Mann, dem Schauspieler Albert Fortell, ist die frühere „Schwarzwaldklinik“-Schauspielerin Wussow seit 1983 zusammen. Eine gute Partnerschaft vergleicht Wussow mit Autofahren: „Es ist wie beim Aquaplaning. Was soll man da nicht machen? Bremsen und aussteigen. Oder das Steuer wild herumreißen. Besser: Lenkrad ruhig halten, abwarten, bis sich die Lage beruhigt. Wenn es heute schwierig wird, rennt man gleich zum Scheidungsanwalt.“

Statt alles zu zerreden, müsse man sich manchmal eine Zeit lang in Ruhe lassen, sagte Wussow weiter. „Es sollte ein größtmöglicher gemeinsamer Nenner da sein. Was nicht deckungsgleich ist, muss man akzeptieren.“

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