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Briatore über Corona: Lungenentzündung war schlimmer

Der ehemalige Formel-1-Manager war am Covid-19-Virus erkrankt und erzählt von einem nur leichten Verlauf in seinem Fall. Er sei nur kurz im Krankenhaus gewesen und habe sich schnell wieder erholt.

Flavio Briatore fühlt sich wieder gesund. Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Flavio Briatore fühlt sich wieder gesund. Foto: Luca Bruno/AP/dpa

Rom.Der ehemalige Formel-1-Manager Flavio Briatore hält nach seiner Corona-Infektion eine „Hysterie“ im Umgang mit der Pandemie für unangebracht.

„Ich war vielleicht zwei Tage krank, ansonsten war es sehr viel weniger schlimm als bei einer Lungenentzündung“, sagte der 70-Jährige in einem am Dienstag veröffentlichten Video auf seinem Instagram-Account. Er habe nur wenige Tage im Krankenhaus verbringen müssen und sich schnell erholt. „Ich will die Krankheit nicht verharmlosen, ich will nur erzählen, was mir passiert ist.“

Briatore war wegen einer Infektion mit dem Virus im Mailänder Krankenhaus San Raffaele behandelt worden. Mittlerweile ist er nach eigenen Angaben wieder gesund und zu Hause. „Wir müssen alle vernünftig bleiben“, forderte Briatore mit Blick auf die Pandemie. Hysterie sei unangebracht, die tägliche Veröffentlichung der Infizierten-Zahlen schüre nur Panik. „Wir müssen die Wirtschaft wieder hochfahren und über konkrete Probleme reden, die das Virus verursacht hat“, sagte er und nannte etwa Armut und Arbeitslosigkeit.

Auf Sardinien im Nachtlokal „Billionaire“ des Ex-Formel-1-Teamchefs, der mit Topmodels wie Naomi Campbell und Heidi Klum liiert war, soll es Medienberichten zufolge zahlreiche Corona-Infektionen gegeben haben. Bei Dutzenden Mitarbeitern war demnach das Virus nachgewiesen worden. Das „Billionaire“ wurde deshalb geschlossen. Nach Angaben des „Corriere della Sera“ war Briatore Mitte August auf Sardinien.

© dpa-infocom, dpa:200916-99-587062/2

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