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Brunetti-Darsteller Kockisch sorgt sich um Venedig

Drei Monate im Jahr in Venedig drehen. Dies ist für Uwe Kockisch mittlerweile wie ein „Nachhausekommen“.

Uwe Kockisch am Set zur zweiten Staffel der ARD-Serie "Weissensee". Foto: Bernd Settnik

Baierbrunn.Nach 20 TV-Filmen als venezianischer Commissario Brunetti leidet Schauspieler Uwe Kockisch mit der Lagunenstadt und ihren Einwohnern.

„Venedig atmet anders als alle Städte, die ich kenne. Darum tut es mir so weh, wie die Stadt vom Tourismus überrannt wird“, sagte der 74-Jährige dem „Senioren Ratgeber“. „Von einem Kreuzfahrtriesen auf die Stadt hinunterzuschauen, ist so respektlos.“

Kockisch ist seit 2003 im Ersten in der Rolle des Commissario Brunetti aus der Krimireihe von Donna Leon zu sehen. Jedes Jahr drei Monate in Venedig drehen zu dürfen, sei für ihn dennoch keine Routine, „einfach weil es so schön ist“, betonte Kockisch. „Das ist jedes Mal wie ein Nachhausekommen.“

Ab diesem Dienstag (20.15 Uhr) ist Kockisch auch in der 4. „Weissensee“-Staffel um die Ost-Berliner Familie Kupfer zu sehen. Die sechs neuen Folgen spielen von Frühjahr bis Herbst 1990. Kockisch spielt Familienoberhaupt Hans Kupfer, einen desillusionierten Altkommunisten.

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