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Der Rubel rollt mit alten Hits

„Sing meinen Song“ gehört zu den Quotengaranten bei Vox. Jetzt startet die fünfte Staffel mit Mark Forster.
Von Carsten Rave, dpa

Die Musiker Rea Garvey (von l. nach r.), Johannes Strate, Judith Holofernes, Leslie Clio, Mary Roos, Marian Gold und Gastgeber Mark Forster gestalten die fünfte Staffel der Musik-Event-Reihe „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Die Musiker Rea Garvey (von l. nach r.), Johannes Strate, Judith Holofernes, Leslie Clio, Mary Roos, Marian Gold und Gastgeber Mark Forster gestalten die fünfte Staffel der Musik-Event-Reihe „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Berlin.Auf die Idee muss einer erstmal kommen: Man nehme für gute Gage eine Handvoll Musiker und lasse jeden einen alten Hit des anderen neu singen. Vox hatte diesen Einfall und setzte ihn in Form einer Fernsehsendung um. Und wer 2014 gedacht hätte, das Ganze werde eh nur wieder so eine Eintagsfliege eines verzweifelten Privatsenders auf dem dornigen Weg in die Zukunft, der sollte sich in diesem Fall schwer täuschen. Vox fuhr gute Einschaltquoten ein, erntete gute Kritiken und viel Resonanz in den sozialen Netzwerken. Und nicht nur das: Die TV-Reihe „Sing meinen Song“, die an diesem Dienstag (20.15 Uhr) mittlerweile in die 5. Staffel geht, findet ihren Widerhall in den deutschen Charts: Das Album „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert Vol. 4“ mit 42 Tauschliedern verkaufte sich nach Senderangaben in zwei Varianten (kurzes und langes Album) mehr als 250 000 Mal. Platinstatus für Recyclingware oder – etwas gemein formuliert: für alten Wein in neuen Schläuchen.

Kommerziell ein Erfolg

Den Interpreten kann es Recht sein. Denn auch in Staffel fünf dürfte aus kommerzieller Sicht Musik drin sein. Wie klingt es zum Beispiel, wenn Rockmusiker Rea Garvey den gut 45 Jahre alten Mary-Roos-Schlagerhit „Nur die Liebe lässt uns leben“ neu konfektioniert? Oder wie mag es sich anhören, wenn Judith Holofernes sich Mark Forsters „Kogong“ vorknöpft oder Johannes Strate Leslie Clios Hit „I Couldn’t Care Less“ eine völlig neue Farbe gibt?

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Der 34-jährige Mark Forster aus Kaiserslautern spielt die wichtigste Rolle in der Show. Er darf sich Gastgeber nennen. Vor ihm hatten schon Xavier Naidoo (in den ersten drei Staffeln) und die TV-Dauerbrenner The BossHoss diese Ehre, die sich auch schon durch mehrere Staffeln von „The Voice of Germany“ hangelten. Die Lehre daraus: Wer als Musiker überdurchschnittlich abschneiden möchte, sollte nicht nur eine gute Stimme haben, sondern auch hinreichend Geschick, Charme und Moderationsfähigkeiten.

Vorschusslorbeeren für Forster

Mark Forster sei ein „absoluter Ausnahmekünstler und hat in der letzten Staffel gezeigt, wie musikalisch vielfältig er ist“, sagte Vox-Chefredakteur Kai Sturm. „Ich bin überzeugt, dass das Zusammenspiel auch in der fünften Staffel grandios wird und die Zuschauer unvergessliche Neuinterpretationen präsentiert bekommen.“ (dpa)

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