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Freitag, 21. September 2018 28° 3

Freizeit

Ein Feeling von Bergauf-Surfen

Im Bikepark am Geißkopf ist der erste Uphill Flow für E-Bikes. Die neue Strecke verspricht Bergauf-Fahren im Hochgefühl.
Von Kerstin Hafner

Die neue Strecke verspricht nichts weniger als das Bergauf-Fahren im absoluten Hochgefühl. Foto: Tourismusverband Ostbayern
Die neue Strecke verspricht nichts weniger als das Bergauf-Fahren im absoluten Hochgefühl. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Auf dem Mountainbike raus in die Natur, das bringt Spaß und einen Ausgleich zum beruflichen Alltag. Um einen Berg raufzustrampeln, muss man aber schon eine gehörige Portion Kondition und Ausdauer mitbringen – und auch den Willen, sich gelegentlich zu schinden. Deshalb haben findige Köpfe vor fast 20 Jahren (1998) am Geißkopf bei Bischofsmais im Bayerischen Wald eine Spielwiese für Downhiller realisiert: den allerersten Bikepark der Welt mit speziell für Mountainbikes gebauten, präparierten und ausschließlich bergab führenden Strecken, die allerlei natürliche und künstliche Hindernisse wie Wurzeln, Ver- blockungen, Wall Rides, Bridges, Jumps, Drops und Tables bieten, an denen man sein Können testen kann. Ein extra Bergauf-Lift für den Radtransport musste nicht gebaut werden, denn der Geißkopf war schon damals ein beliebtes Skigebiet.

Als die Sportart bekannter wurde und sich zu den Adrenalin-Junkies auch immer mehr Fahrer mit moderateren Wünschen gesellten, ersannen Bikepark-Betreiber Diddie Schneider – in der Szene bekannt als absoluter Trailbau-Guru – und Mountainbike-Legende Hans Rey 2010 zusammen eine neue Strecke, auf der man mit dem Rad genüsslich den Berg hinunter „surfen“ kann, ohne von den Ansprüchen überfordert zu werden. Das war die Geburtsstunde des „Flow-Country- Trail-Konzepts“ für Biker, die nur ein bisschen mit der Schwerkraft und den Beschleunigungskräften spielen und den sogenannten „Flow“, ein achterbahnähnliches Feeling, genießen wollen. Die Strecke ist nie zu steil, nie extrem, nie gefährlich – egal mit welchem Bike, Können und Fitnessstand man startet.

Der elektrische Rückenwind macht das Bergauf-Fahren leichter

„Ich möchte, dass sich meine Strecken für jeden so anfühlen, als wäre er Weltmeister“, sagt Dietmar Schneider.
„Ich möchte, dass sich meine Strecken für jeden so anfühlen, als wäre er Weltmeister“, sagt Dietmar Schneider.

Heuer wartet Diddie Schneider als konsequenter Vorreiter des Bike-Business wieder mit einer Weltneuheit auf, dem ersten Uphill Flow für E-Bikes. „Der elektronische Rückenwind stellt die Gesetze der Schwerkraft auf den Kopf. Man kann damit in einem Tempo den Berg hochradeln, das ohne Unterstützung nicht möglich wäre und kommt deshalb bergauf in einen Flow, den man sonst nur vom Runterfahren kennt“, schwärmt Diddie Schneider, achtfacher württembergischer BMX-Meister und Mountainbike-Weltcupfahrer. „Und wenn jetzt einige Superfitte glauben, dass E-Bikes nur was für alte Leute sind, nehme ich sie gerne mal mit auf einen Trip, der sie ins Schwitzen bringt.“ Aber keine Sorge, den Uphill Flow kann man natürlich auch langsamer fahren. Die Hauptstrecke ist so leicht wie eine blaue Piste beim Skifahren, davon zweigen rote (mittelschwere) und schwarze (schwierige) Teilstücke ab.

Ich meine, für die Masochisten unter den Bikern ist das Revier am Gardasee toll, ich persönlich schütte beim Bergauffahren eher wenig Endorphine aus, das macht erst mit einem E-Bike richtig Spaß.

Bikepark-Betreiber Diddie Schneider

Ein passendes E-Bike kann man sich im MTB-Zone-Bikeshop am Fuß des Geißkopfs ausleihen. „Ich selber bin nie gerne bergaufgefahren, fand es immer mühsam, bei den Wettkämpfen auch wellige Streckenteile dabeizuhaben, auf denen man ordentlich in die Pedale treten musste“, gesteht Schneider. „Ich meine, für die Masochisten unter den Bikern ist das Revier am Gardasee toll, ich persönlich schütte beim Bergauffahren eher wenig Endorphine aus, das macht erst mit einem E-Bike richtig Spaß. Und das gilt auch beim nachfolgenden Herunterfahren, weil es so stabil und etwas schwerer als ein Downhill Bike ist, deswegen satter liegt und bei weitem nicht so hibbelig reagiert wie ein leichtes Bike mit knallvoll gepumpten Reifen, mit dem man normalerweise bergauffährt.“ Diddie Schneider lässt eben den Spaßfaktor nie außer Acht: „Ich habe immer nur Sportarten betrieben, die mit der Schwerkraft arbeiten, Kajak oder Skifahren zum Beispiel. Irgendwann kam mir der Gedanke, die Lifte in einem Skigebiet könnte man im Sommer ja auch zum Radtransport bergauf nutzen. Meine Freunde haben gelacht und gesagt, dass ich einfach ein echt fauler Hund bin!“

Am Geißkopf wurden schon öfter Meisterschaften ausgetragen

Diddie Schneider grinst. Schon vor Jahren hat er sich einen Namen als Bauer von Mountainbike-Trails und BMX-Bahnen gemacht. Bei der WM 1995 in Kirchzarten fuhr man beispielsweise auf seinen Strecken. Fünf Jahre lang versuchte der gebürtige Stuttgarter, der seit 24 Jahren in Bayern lebt, einen Bikepark in Ischgl zu realisieren. Der Tiroler Nobelsportort war auch willens, ein Teil der über 40 Grundeigentümer jedoch nicht. Durch einen Redakteur der Regensburger Zeitschrift Bikesport-News kam er in Kontakt mit der Freiherr von Poschinger-Bray’schen Zentralverwaltung, die als alleiniger Grundbesitzer auch heute noch das Skigebiet am Geißkopf betreibt. Man wurde sich, mit BMW als Sponsor, einig, den Berg im Sommer nicht nur für Wanderer zu nutzen. Und so verschlug es Diddie Schneider nach Bischofsmais.

Die Strecke hat Race-Charakter, schnelle Kurven mit verschiedenen Linien und weiten Sprüngen, also alles, was das Racerherz begehrt.

Bikepark-Betreiber Diddie Schneider

„Wir haben ein halbes Jahr gebaut, dann waren die ersten fünf Strecken fertig – die Downhill, die Biker X, der Dual Slalom, die Freeride und der Übungsparcours.“ Sie führen teils durch Wald, teils durch offenes Gelände. Auf dem Dual Slalom am Geißkopf wurden schon öfters Deutsche Meisterschaften ausgetragen. „Die Strecke hat Race-Charakter, schnelle Kurven mit verschiedenen Linien und weiten Sprüngen, also alles, was das Racerherz begehrt“, schwärmt Schneider. „Sie ist mit Brechsand präpariert, wegen ihrer glatten, harten Oberfläche auch für Hardtail-Fahrer geeignet und auch bei schlechtem Wetter befahrbar. Da wir für diese Strecke nur Tables als Sprünge haben, ist sie auch sehr gut für Anfänger und Bikepark-Neulinge zu befahren, genau wie die Biker X.“ Die Downhill ist mit ihren 1,9 Kilometern, Sprüngen, schnellen Wiesenkurven und dem verblockten Steilhang eine der längeren Strecken. Der untere Teil wurde zum Saisonstart überarbeitet und ausgebessert. Die Streckenführung ist gleich geblieben. Es wurden unter anderem ein Roadgap und ein Steinfeld eingebaut.

„Die Downhill Strecke ist wegen ihrer verschiedenen Linien und Umfahrungen auch für weniger geübte Fahrer geeignet. Bei uns lautet das Motto niemals ,do or die’, also zu Deutsch: friss oder stirb. Völlige Anfänger sollten die Befahrung aber dennoch unterlassen“, empfiehlt der Chef. „Die sind auf dem Flow Country Trail besser aufgehoben. Der zaubert einfach jedem ein seliges Lächeln ins Gesicht. Die Kombination aus Wellen, Kurven und umfahrbaren kleinen Sprüngen ist ohne jeglichen Gegenanstieg sehr flüssig zu fahren, auch mit der gesamten Familie im Schlepptau. Man bleibt immer in der Komfortzone.“ Die Freeride-Piste dagegen ist bei Nässe wegen der vielen Wurzeln im Waldboden nur für Fortgeschrittene zu empfehlen.

Es gibt abwechslungsreiche Strecken für Anfänger und absolute Profis

Für Streckenbauer Diddie Schneider (links) und Klaus Fleischer, Bereichsleiter E-Bike Systeme bei Bosch E-Bikes, dem Sponsor der neuen Uphill-Strecke, steht bei der Planung immer die Sicherheit an erster Stelle. Foto: Tourismusverband Ostbayern
Für Streckenbauer Diddie Schneider (links) und Klaus Fleischer, Bereichsleiter E-Bike Systeme bei Bosch E-Bikes, dem Sponsor der neuen Uphill-Strecke, steht bei der Planung immer die Sicherheit an erster Stelle. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Dem steigenden Interesse Rechnung tragend wurden immer neue Strecken gebaut, zum Beispiel der Jump Trail und Pro Trail zum Üben und Tricksen für Sprung-Neulinge und echte Könner. Dazu ein Kinderparcours, die Slopestyle-Line, der X-Ride und die beiden Evil Eye Trails 1.0 und 2.0. „Der ‚Evil Eye 2.0 – You go first’ ist einzigartig in ganz Deutschland. Er entstand in Zusammenarbeit mit einem Team von Trailbuildern aus der ganzen Welt. Der Trail beginnt unterhalb der Gaststätte der Bergstation und verläuft zwischen dem Evil Eye und der Freeride. Die Streckenlänge beträgt ca. 1,4 km, der Höhenunterschied 190 Meter“, erklärt Diddie Schneider. In diesem Trail befinden sich unter anderem mehrere Skinnies (Anm. d. Red.: schmale Fahrwege, Baumstämme, Geländer) in atemberaubender Höhe. „Die Strecke ist nur für absolute Profis geeignet und bei Nässe gesperrt“, sagt Schneider. Für alle Zielgruppen ist also viel Abwechslung geboten. Oberstes Credo von Streckendesigner Schneider ist dabei: „Man muss so viel wie möglich aus dem natürlichen Gelände rausholen. Ich halte die Baggerarbeiten soweit es geht in engen Grenzen – schon allein deswegen, weil ich Baggerfahren hasse. Das ist Höchststrafe für mich. Aber es hilft ja nix. Bevor ich einem anderen erkläre, warum ich etwas genau so haben will und nicht anders, mach’ ich’s lieber gleich selbst.“

Für die Sicherheit der Fahrer spiele es eine große Rolle, wie die Kante eines Absprungs präpariert sei, erklärt der erfahrene Streckenbauer. Auch der Neigungsgrad in Kurven oder die Landezonen müssen perfekt sein, und nach Regen oder Sturm ist immer Großreinemachen angesagt. „Nach einem Schlechtwetter-Wochenende zeigt der Bikepark Verschleißerscheinungen. Bremswellen müssen geglättet und Landezonen verdichtet werden. Auch heruntergefallene Äste beseitigen wir.“

Das Bergauf-Fahren macht auf dem neuen Uphill-Flow für E-Bikes nicht nur den absoluten Könnern Spaß. Foto: Tourismusverband Ostbayern
Das Bergauf-Fahren macht auf dem neuen Uphill-Flow für E-Bikes nicht nur den absoluten Könnern Spaß. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Kilian Schweiger, ein regelmäßiger Gast aus München, bestätigt: „Die Streckenpflege hier ist echt gut. Das wird in einigen alpinen Parks schon gerne mal vernachlässigt. Außerdem kann man am Geißkopf manchmal auch schon an Ostern radeln. Das kann man in den Alpen vergessen, weil da noch Skibetrieb ist.“ Nur die manchmal an den Wochenenden längeren Wartezeiten am Lift stören den Hobbysportler, der ansonsten voll des Lobes ist: „Natürlich ist der Park kleiner als Leogang, Livigno oder Lenzerheide, aber er deckt trotzdem dieselben Themen ab. Der Bikepark am Geißkopf ist ein Klassiker. Im Bikeshop am Fuß des Berges gibt es außerdem Ersatzteile und es sind einfache Reparaturen vor Ort möglich.“

Kurzporträt: Diddie Schneider

  • BMX-Fahrermit Meister-Titel

    Dietmar Schneider (50), in der Szene besser als „Diddie“ bekannt, ist gebürtiger Stuttgarter und war zu seiner aktiven Zeit als BMX-Fahrer acht Mal württembergischer Meister und gleichzeitig immer unter den Top-Ten-Fahrern in Deutschland. „Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Stuttgart in einer Gegend, in der viel Motocross gefahren wird. Das hat mich schon als kleiner Junge inspiriert, mir im Wald eigene Strecken zu bauen und mit meinem Kinderrad nachzumachen, was die Erwachsenen mit ihren Motorrädern trieben. Später hab ich das Klappradl von meiner Mutter genommen, das seinem Namen alle Ehre machte.“ Er lacht.

  • Anfänge der sportlichen Laufbahn

    Die Eltern haben dem Bub dann eines der allerersten nach Deutschland importierten BMX-Räder gekauft, und Diddie startete in seine sportliche Laufbahn. 1980 nahm er zum ersten Mal an einer Deutschen Meisterschaft teil. 1983 baute er für seinen Verein seine erste BMX-Bahn selbst. „Die war offenbar so gut gelungen, dass auch andere Vereine eine Bahn von mir haben wollten.“ Das war sozusagen der Start in die berufliche Karriere.

  • Weg zum gefragten Parcours-Designer

    Heute ist Diddie Schneider in der Szene eine Legende und international gefragt als Streckenbauer und Parcours-Designer. Egal ob in der City oder mitten im Bergwald, der Wahl-Bischofsmaiser reist durch die halbe Welt, um Bahnen für Amateure und Profis zu bauen, zum Beispiel in den Alpen, Luxemburg, Israel, China, Malaysia und New Jersey. Unter seinen Kreationen befinden sich etliche Weltcup- und Weltmeisterschaftsstrecken für BMX und Mountainbike.

  • Das Moutainbike entdeckt

    Zum Mountainbike kam Diddie über seinen BMX-Sponsor, einen Räder-Importeur. „Der sagte damals zu mir: Ich habe hier was Neues, nennt sich Mountainbike. Kannst du bitte ein paar Jumps damit machen. Wir brauchen Aufnahmen für einen Katalog.“ Später sprang Schneider bei Messen und anderen Veranstaltungen über Autos und zeigte mit ein paar Kollegen andere halsbrecherische Kunststückchen. Regisseur Willy Bogner buchte ihn für seinen Film „Feuer, Eis und Dynamit“ – als Stuntdouble für Uwe Ochsenknecht. Wer in Diddies Bikeschule am Geißkopf einen Kurs macht, bekommt also Ratschläge von einem verdienten Meister seines Fachs. Er war Deutschlands erster Fahrtechnik-Lehrer für Mountainbike und nahm an mehreren MTB-Weltcups teil. „Da hat es aber nie zu mehr als Platz 14 gereicht. Ich war immer zu faul, mich richtig zu schinden“, sagt er. Nein, überheblich wirkt der Mann, der so vieles erreicht hat, beileibe nicht.

So viel Zuspruch freut Diddie Schneider. Er legt Wert darauf, dass die Strecken so modelliert werden, dass sie nach fünf Jahren schön eingewachsen sind und wieder natürlich aussehen. Dafür versetzt er sogar Findlinge. Und was mittlerweile immer wichtiger wird: Aussichtspunkte mit schönem Panorama. Während früher nur echte Adrenalin-Junkies am Berg waren, die ständig auf die fünf Meter Weg vor ihrem Vorderrad fixiert waren, kommen heute immer mehr Genussradler, die auch mal innehalten und die Aussicht genießen wollen. „Ich möchte, dass sich meine Strecken für jeden so anfühlen, als wäre er Weltmeister, egal ob er gerade mit spielerischer Leichtigkeit die Flow-Strecken bewältigt hat oder von den Evil Eyes herausgefordert wurde.“

Ich möchte, dass sich meine Strecken für jeden so anfühlen, als wäre er Weltmeister.

Dietmar Schneider, Streckenbauer und Parcours-Designer

Wenn man den Bikepark so, wie er heute dasteht, neu bauen würde, müsste man 1,5 Millionen Euro in die Hand nehmen – ohne Lift, ist sich Schneider sicher. Und weil auch bei den Bergradlern der elektrische Rückenwind immer beliebter wird, hat er reagiert und mit einem weiteren Sponsor (früher waren es BMW und Adidas, jetzt Bosch E-Bikes) den Uphill Flow gebaut – wie gesagt, den allerersten seiner Art weltweit. Auch hier stand nicht nur der Fun-Faktor im Vordergrund des Interesses, sondern ebenfalls der Sicherheitsaspekt. „E-Mountainbikes gibt es erst seit wenigen Jahren und ein brauchbares Rad kostet ab 4000 Euro aufwärts, dennoch steigen die Verkaufszahlen und die Hersteller weiten ihre Produktion aus. Ich denke, das wird ein großer Markt der Zukunft“, sagt Schneider.

Der Sicherheitsaspekt muss immer an erster Stelle stehen

Der E-Mountainbike-Trend birgt allerdings auch Gefahren. „Ich sehe einen Trend kommen, nämlich den, dass es bald risikobereite Mountainbiker gibt, die es als neuesten Kick betrachten werden, eine klassische Downhill-Strecke, die man ohne Zusatzmotor niemals bergauf bewältigen könnte, von unten nach oben zu fahren. Vielleicht an einem Tag, wo der Park geschlossen ist und der Lift nicht fährt. Da rechnen sie nicht mit Gegenverkehr. Und dann lass von oben einen Trailfahrer kommen, der auf der anderen Seite den Berg hochgeradelt ist und jetzt eine unserer Strecken zum Runterfahren nutzen will! Wenn so einer mit 40 Sachen um eine Kurve brettert und gegen einen anderen kracht, der mit 25 km/h rauffährt, kann das tödlich enden“, warnt der erfahrene Biker eindringlich.

Das Bergauf-Fahren macht auf dem neuen Uphill-Flow für E-Bikes nicht nur den absoluten Könnern Spaß. Foto: Tourismusverband Ostbayern
Das Bergauf-Fahren macht auf dem neuen Uphill-Flow für E-Bikes nicht nur den absoluten Könnern Spaß. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Schneider weiter: „Darum ist es wichtig, in den Bike-Parks der Zukunft ein Einbahnstraßen-System zu etablieren und neben den reinen Downhill-Strecken für die Unmotorisierten auch reine Uphill-Strecken für E-Biker zu bauen.“ Das Bergauffahren schwieriger Strecken funktioniere deshalb, weil man mit dem E-Bike genug Geschwindigkeit halten könne, um auch steile, verblockte Passagen zu bewältigen, für die man ansonsten niemals die Kraft hätte. Mit mehr Tempo lasse sich die Balance leichter halten, auch Drops könne man mit der richtigen Technik aufwärtsspringen. „Mein Job als Streckendesigner ist es auch, Tendenzen zu erkennen. Und ich will im Bikepark am Geißkopf ein Zeichen setzen – auch weil es in naher Zukunft notwendig werden wird, viele Biker auf engem Raum zu kanalisieren.“

Der Text ist eine Leseprobe aus der Sonntagszeitung, die die Mittelbayerische exklusiv für ePaper-Kunden auf den Markt gebracht hat. Ein Angebot für ein Testabo der Sonntagszeitung finden Sie in unserem Aboshop.

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