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Flugzeugabsturz: Suche nach Ursache

Bei dem Unglück in Pakistan waren fast alle der Passagiere ums Leben gekommen. Nun sind die Ermittler am Werk.
Christine Schröpf

Anwohner versammeln sich an der Absturzstelle des Flugzeugs. Foto: Str/XinHua/dpa
Anwohner versammeln sich an der Absturzstelle des Flugzeugs. Foto: Str/XinHua/dpa

Islamabad.Am Tag nach dem Absturz einer Passagiermaschine in einem Wohngebiet in Pakistan geht die Suche nach der genauen Absturzursache weiter. Mehrere Behörden arbeiteten heute weiter an der Identifizierung der Toten.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Provinz kamen 97 der 99 Insassen bei dem Unglück ums Leben. Das Flugzeug hatte am Freitag eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, als es nur wenige Minuten vor der Landung in der Stadt Karatschi abstürzte.

War es ein Triebwerksversagen?

Zwei Menschen hätten den Absturz überlebt. Am Freitag war zunächst von drei Überlebenden die Rede, weil fälschlicherweise eine verletzte Anwohnerin des Absturzortes zu den Passagieren gezählt wurde. Die Rettungsarbeiten dauerten auch am frühen Samstagmorgen an und gestalteten sich schwierig.

Kurz vor dem Absturz hatte der Pilot dem Tower technische Probleme der Maschine gemeldet, sagte PIA-Chef Arshad Malik. Funksprüche deuteten auf ein Versagen eines Triebwerks der Maschine hin. Augenzeugen berichteten lokalen Fernsehsendern, dass sie das Flugzeug um den Flughafen kreisen sahen, bevor es in dem Wohngebiet abstürzte.

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Pakistans Premierminister Imran Khan drückte den Opfern und Familien nach dem Absturz sein Beileid aus. „Schockiert und betrübt über den PIA-Absturz“, schrieb Khan auf Twitter. Der Luftfahrtkonzern Airbus teilte mit: „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen.“ Weiter hieß es: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen Airbus keine bestätigten Informationen über die Umstände des Unfalls vor.“

Der Absturz erfolgte nur eine Woche nach der Entscheidung der pakistanischen Behörden, den Flugverkehr im Inland wieder aufzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie sind internationale Flüge in das südasiatische Land noch bis Ende des Monats ausgesetzt.

Bereits im Jahr 2016 kam es zu einem Absturz einer Maschine der staatlichen Fluggesellschaft PIA mit rund 50 Toten. 2012 starben 127 Menschen beim Absturz einer Maschine einer kleinen privaten Airline auf dem Weg von Karatschi nach Islamabad. Im Jahr 2010 stürzte ein Airbus vor der Landung in der Hauptstadt Islamabad ab, alle 152 Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben.

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